Udo Fischer verärgert / Beschilderung ignoriert / „Können keine Streife laufen“

Thedinghauser Baumpark samt Spielgerät als Hundeklo

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Die Beschilderung ist eindeutig, auch eine Hundetoilette ist vor Ort.

Thedinghausen - Udo Fischer hält sich häufig im Heimatmuseum in der Erbhof-Remise auf und nutzt dabei die Gelegenheit zu einem Abstecher in den direkt angrenzenden Baumpark.

Doch in letzter Zeit kommt beim Spaziergang durch das Arboretum mit seinen rund 500 Bäumen verschiedenster Sorten und Arten mächtig Ärger bei dem Rentner hoch. Der Grund: Fischer hat beobachtet, dass der Baumpark in Thedinghausen mit seinem integrierten Spielplatz von einigen Hundebesitzern täglich als „Hundeklo“ benutzt wird.

Udo Fischer: „Die Hundehalter sind wohl der Meinung, dass sie mit dem Bezahlen der Hundesteuer das Recht erworben haben, ihre Hunde überall koten zu lassen. Gemeindearbeiter oder andere Personen sollen sich wohl um die Hundehaufen kümmern!? Ich erlebe es immer wieder, dass Autofahrer mit ein bis drei Hunden auftauchen, und diese dann frei im Baumpark laufen lassen. Es ist klar, dass diese Hunde nicht immer im Blick gehalten werden können.“

Dabei ist der Sachverhalt eindeutig: Hundekacke hat im Baumpark nichts zu suchen. Das bestätigt auch Sönke Haverich, Leiter des Ordnungsamtes im Thedinghauser Rathaus, der aber auch feststellen muss: „Kontrollen vor Ort in diesem Vorzeigepark – und auch anderswo – sind quasi nicht machbar. Im Einzelfall können wir allerdings Hinweisen nachgehen. Dann wird ein Ordnungsgeld fällig. Aber wir können keine Streife laufen.“

Die Hundehalter wissen offenbar um ihr unrechtmäßiges Tun, denn die Beschilderung am Baumpark-Eingang, die Altbürgermeister und Baumpark-Initiator Hans Schröder aufgestellt hat, ist unmissverständlich – und verzichtet dabei in freundlichem Ton auf den erhobenen Zeigefinger. Eine im Eingangsbereich aufgestellte Hundetoilette ist ebenfalls unübersehbar.

Udo Fischer sieht jedenfalls immer wieder, wie die Vierbeiner in unmittelbarer Nähe zum großen Multifunktions-Spielgerät ihr Geschäft verrichten oder sogar an Spielgeräten ihr Bein zum Pinkeln heben. Fischer. „Dabei wird der Platz häufig von Kindern benutzt. Ganze Kindergarten-Gruppen nutzen das Areal. Das ist gleichermaßen gefährlich wie ekelhaft für die kleinen Besucher. Betroffen sind aber auch die Erwachsenen, denn auch die Wegränder werden nicht verschont.“

sp

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