Feuerwehr Blender blickt auf einsatzstarkes Jahr zurück /

Zahl der Dienststunden steigt um 25 Prozent

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Bürgermeister Andreas Meyer (links), Gemeindebrandmeister Martin Köster (rechts) und Ortsbrandmeister Udo Grieme (Dritter von rechts) freuen sich hier zusammen mit den auf dem Jahrestreffen geehrten und beförderten Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Blender.

Blender - Mit 25 Prozent mehr Dienststunden als im Jahr zuvor war 2017 für die Freiwillige Feuerwehr Blender sehr einsatzstark. Das hob Ortsbrandmeister Udo Grieme während der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung in der Mühlenscheune hervor.

Es kamen fast 4000 Dienststunden zusammen. Die Einsätze nahmen über 300 Stunden in Anspruch. Die Gesamtzahl zeige aber auch, „dass ihr eine sehr gute Dienstbeteiligung an den Tag gelegt habt“, lobte Grieme seine 45 aktiven Kameraden.

18 Einsätze musste die Wehr fahren. Siebenmal ging es um Unfallrettung. Das seien „Einsatzszenarien, wo oft auch die psychische Belastungsgrenze erreicht wird“, wusste Gemeindebrandmeister Martin Köster. Er wies auf die Hilfen durch Notfallseelsorger hin und mahnte, diese Hilfe auch in Anspruch zu nehmen. „Um für solche Szenarien fit zu sein, müssen wir aber auch viele Übungsstunden investieren, damit wir auf dem neuesten Stand der Technik bleiben“, betonte Köster und freute sich über so viel ehrenamtliches Engagement für die Bürger. Grieme las dazu das Dankesschreiben eines Verunglückten vor, dem die Feuerwehr hatte helfen können.

Der Familientag im August stieß auf sehr positive Resonanz. Auch das Blender Strandfest, vom Förderverein der Feuerwehr mitorganisiert, hob Grieme als gelungen hervor. „Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst konnte die Polizeipräsenz beim Strandfest reduziert werden“, berichtete er außerdem.

Brandcontainer zahlt sich aus

Die Wehr in Blender hat zurzeit 21 Atemschutzgeräteträger, die im sogenannten Brandcontainer in Achim unter sehr real wirkenden Szenarien üben.

„Das hat sich als sehr wertvoll herausgestellt. Hier zahlt sich die Investition des Landkreises aus“, bekräftigte Martin Köster.

Nach 18 Jahren als Schriftführer kandidierte Volker Lück nicht wieder und bekam zum Abschied auch ein Präsent. Harm Kuhlenkamp wurde einstimmig zum Nachfolger gewählt. Bestätigt wurden Steffen Büntemeyer als Gruppenführer, Thomas Wienberg als Gerätewart, Friedrich Albus als Zeugwart und Meikel Remin als Kassenwart.

Neu in die aktive Wehr aufgenommen ist Jenny Walter. Für Steven Brzenczek und Tina Meyer folgte nach erfolgreicher Truppmannausbildung die Ernennung zum Feuerwehrmann beziehungsweise zur Feuerwehrfrau.

Der Gemeindebrandmeister beförderte dann Udo Grieme zum Oberbrandmeister. Harm Kuhlenkamp und Meikel Remin bekamen die Beförderungsurkunde zum Löschmeister.

Mandy Dietrich wurde Hauptfeuerwehrfrau, und Philipp Wöhler darf sich jetzt Oberfeuerwehrmann nennen.

Daniel Both für langen Dienst vor Ort geehrt

Beim Punkt Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft war leider nur Daniel Both anwesend, der das niedersächsische Ehrenzeichen für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt. Absagen mussten Siegfried Bade und Alfred Kleemiß, die das Ehrenzeichen für 50 Jahre bekamen. Diese Ehrung wird vom Ortsbrandmeister nachgereicht.

Die Blender Ortswehr hat von der VGH-Versicherung ein sogenanntes „Zieh-Fix“erhalten. Das Gerät wird zum Öffnen von Wohnungen oder Häusern eingesetzt, um bei eventuellen Fehlmeldungen durch Rauchmelder Schaden zu minimieren.

Bekanntgegeben wurde noch, dass der Samtgemeindefeuerwehrtag am 9. Juni in Felde stattfindet und die Ortswehr Morsum den Kreisaufmarsch am 19. August organisiert. 

ha

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