Ferienaktion „Mit dem Jäger durchs Revier“: Infos und Spaß / Ärger über Fehlende

Im Jerusalemer Forst erklingen seltsame erste Hornbläser-Töne

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Jäger Dieter Dalchow brannte das Wappen der niedersächsischen Jägerschaft in eine Birkenscheibe, die die Ferienkinder als Anhänger mit nach Hause nehmen durften.

Jerusalem - Obwohl die Ferienaktion des Hegerings Wesermarsch wieder einmal schon im Vorfeld ausgebucht war, fehlten jetzt auf dem Termin zehn angemeldete Kinder.

Das ärgerte Gerda Glander besonders, die mit ihrem überwiegend aus Mitgliedern der Jagdhornbläsergruppe „Allerort“ bestehendem Team viele Vorbereitungen betroffen hatte. Unter anderem war entsprechend fürs Grillen eingekauft worden, und auch viele Getränke standen bereit.

„Wer sich anmeldet und dann aus irgendwelchen Gründen nicht kommen kann, sollte sich einen Tag vorher abmelden, denn wir hatten eine Warteliste“, ärgerte sich die Frau für Öffentlichkeitsarbeit.

Die Jägerschafts-Ferienaktion lief dieses Mal im Jerusalemer Forst. In dem Wald wurde die Hundearbeit vorgeführt und auch Platz- und Fegestellen von Rehwild waren zu entdecken.

Am Schießstand in Holtum-Marsch wartete ein Infostand, an dem die heimischen Tiere erklärt wurden. Bis auf ein paar wirklich seltene Vertreter erkannten die Kinder erstaunlich viele Arten.

Dieter Dalchow brannte das Wappen der niedersächsischen Jägerschaft in eine Birkenscheibe, die die Kinder als Anhänger mit nach Hause nehmen durften. Angela Granobs, aktive Jagdhornbläserin, machte es vor, wie man dem Instrument Töne entlockt.

Danach waren die Kinder dran. „Die ganze Atemluft ballen und durch die Mundspitze ins Horn blasen, nicht pusten“, gab es fachgerechte Anweisungen. Schwuppdiwupp erklang so etwas wie der erste Ton. „Gar nicht schlecht“, gab es lobende Worte von Angela Granobs für die Energieleistung.

„Die richtige Technik ist dann schnell zu erlernen“, machte die aktive Jagdhornbläserin gleich Werbung für ihre Gruppe „Allerort“. Bei dem zehnjährigen Jan-Joseph funktionierte es schon prima.

Verschiedene Sträucher und Laubsorten galt es am Stand von Harry Stöckmann zu erkennen. Infos darüber, was aus den Hölzern hergestellt werden kann, gab es obendrauf. Ebenso galt dies für Getreidesorten, die der Landwirt in verschiedenen Gläsern mitgebracht hatte und die zunächst zu erraten waren.

Armbrustschießen und zum Abschluss eine lockere Grillrunde zusammen mit den Eltern rundeten die Ferienaktion der Wesermarsch-Jägerschaft ab. Eine Teilnehmerurkunde gab es am Ende für alle mit auf den Nachhauseweg.

ha

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