Kulinarische Köstlichkeiten

Exotische Öle und neue Senfsorten beim Ölmühlentag

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Dicht umlagert war am Sonntag beim 9. Ölmühlentag in Wulmstorf die Produktpalette der Wesermühle.

Wulmstorf – Zum 9. Ölmühlentag der Wesermühle in Wulmstorf erwarteten das Publikum am Sonntag alte Bekannte und neue Anbieter aus der Welt kulinarischer Köstlichkeiten und Raffinessen: Im Parmesan-Laib serviert gab's Trenette mit grünem Spargel, Erbsen, Leinöl und Recorino, parfümiert mit eingelegtem Ingwer, oder wahlweise auch Salat mit Couscous, Linsen, Feta und Wassermelone, mariniert mit Orangenöl. Das Ganze kreiert und serviert von einem Spitzenkoch – da konnte der althergebrachte Sonntagsbraten zu Hause mal bis nächste Woche warten...

Besucher, die es lieber süß mochten, hatten die Qual der Wahl am Büfett mit hausgemachten Torten. Der Wulmstorfer Dorfverein hatte sich beim Backen mächtig ins Zeug gelegt, und schon zur Mittagszeit gingen die Kuchenstücke über den Tresen.

Dass die An- und Abfahrt zum Ölmühlentag reibungslos gewährleistet war, dafür sorgte die Wulmstorfer Erntejugend, die die vielen Fahrzeuge auf einer Parkwiese einwies. Ein kleiner Fußmarsch zum Mühlengelände, und dann ließen die einladend weit geöffneten Hoftore und ordentlich Markttrubel schon erahnen, dass allerhand Leckeres und Gesundes auf die Besucher zukam: Gewürze, Öle, Weine, Käse von Büffel und Ziege, Pizzen, exotische Honigsorten, Marmeladen, handgemachte Bonbons, Chili-Kreationen, Kräuter- und Gemüsepflanzen für den eigenen Garten – alles bio. Dicht umlagert waren die Marktstände, die zum Probieren, Informieren, Bevorraten und zum Schlemmen direkt vor Ort einluden.

Kräuter- und Gemüsepflanzen für den eigenen Garten stießen auf großes Interesse bei den Marktbesuchern.

Mostzeit? „Nein, so ab Mitte September geht es los. Dies ist Most aus dem letzten Jahr“, erklärte ein Mitarbeiter der Mosterei Finkenburg und bedauerte, dass durch den guten Absatz nicht mehr alle Sorten vorrätig seien.

Am frühen Morgen gab's noch Frosttemperaturen – aber egal, ein Bio-Eis geht immer, und die lange Warteschlange machte nur noch mehr Appetit. Nebenan lockten die handgemachten Marshmallows: „Mmmh, auch lecker!“, war zu hören.

Außergewöhnliche Honigsorten verlockten beim Ölmühlentag zum Probieren und Kaufen.

Hanfanbauerder Wesermühle präsentierten sich den Gästen ebenso wie hiesige Vereine. Die Bogenabteilung der Wulmstorfer Schützen war dabei, und der Geflügelzuchtverein Morsum zeigte eine vom Aussterben bedrohte Zwerghuhnrasse. Im Zirkuszelt daneben lief die große Kinderanimation mit Nagelbalken, Schminken und Basteln.

9. Ölmühlentag in Wulmstorf

 © Heiner Albrecht
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Der Rundgang über den Mühlenhof war immer wieder mit kulinarischen Genüssen gespickt. Rosmarinkartoffeln oder Flammkuchen dufteten verlockend, ganz besondere Honige wie „Kakao-Minze in Frühlingsblütenhonig“ konnten probiert werden. Mittendrin im ganzen Trubel: der große Stand der Wesermühle. Klar, dass die Produkte vom Mohnöl bis zum Leinöl probiert und gekauft wurden. An der alten Registrierkasse im Verkaufsraum der Mühle konnten die Kunden die neuen verschiedenen Senfsorten bezahlen. Immer zur vollen Stunde gab es eine Ölmühlenführung: Andreas Meyer und Anna Hubach erklärten die Abläufe der Ölproduktion. Wer danach einen der vielen Sitzplätze auf dem Hof ergattern konnte, der genoss sein Getränk oder eine Leckerei, pflegte den Smalltalk mit seinen Sitznachbarn – und wurde zum Abschied von der Erntejugend wieder in den fließenden Verkehr gen Heimat eingegliedert.

ha

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