Ex-Jockey Bernard Duchemin überzeugt mit Entwürfen einen alten Bekannten

Hamburger „Kaffeekönig“ stattet die Boulefreunde aus

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Nach einem gewonnenen Pferderennen 2002 in Hamburg: Siegertrainer Duchemin (Dritter von rechts), Tochter Nathalie und Firmenchef Albert Darboven (rechts). Weiter im Bild: Der erfolgreiche italienische Jockey, eine Baroness und ein Hamburger Hotelbesitzer-Ehepaar.

Thedinghausen - „Bitte lassen Sie die Sachen produzieren und senden Sie mir die Rechnung zu. Wir werden diese dann begleichen“. Hanseatisch knapp und klar traf die Zusage des Sponsoring-Managers Jörg Tesch von der J.J. Darboven GmbH & Co. KG aus Hamburg ein.

Die „Boulefreunde Thedinghausen“ bekommen damit je 20 neue T-Shirts, 20 Pullover und 20 Jacken von einem international tätigen Unternehmen mit weltweit mehr als 1100 Mitarbeitern gesponsert. Vor allem die Marke „Idee Kaffee“ von Darboven dürfte allseits bekannt sein.

Entworfen und designt hat die Trikots der in Thedinghausen wohnende, frühere erfolgreiche Jockey und Galopprenntrainer Bernard Duchemin zusammen mit Tochter Nathalie.

Der gebürtige Franzose kennt „Kaffeekönig“ Albert Darboven schon seit rund 30 Jahren. Der Unternehmer gehört auch zur Vorstandsspitze des renommierten Hamburger Renn-Clubs, und Duchemin trainierte beispielsweise Siegerpferd samt Jockey eines dortigen Pferderennens im Jahre 2002.

Die zur Entscheidungsfindung nach Hamburg gesandten Entwürfe zur Boulefreunde-Bekleidung gefielen Darboven offenbar gut, so dass die Unterstützungs-Zusage nicht lange auf sich warten ließ. Wenn die Trikots fertig sind, will Duchemin selbst noch nach Hamburg fahren und sich beim Sponsor persönlich bedanken.

Die Boulefreunde Thedinghausen können sich nun Geld aus der Gemeinschaftskasse für die Rundum-Ausstattung mit Sportkleidung sparen und es für andere Zwecke einsetzen.

Die rund 20 Mann starke Gruppe trifft sich im Winter jeden Sonnabend um 13 Uhr zum Boulen auf der Anlage im Baumpark beim Thedinghauser Erbhof – sofern das Wetter es noch irgendwie erlaubt.

Auch Turniere wurden bereits bestritten – etwa bei den Achimer Freunden dieses aus der südfranzösischen Provence stammenden Spiels. Vereinfacht gesagt, geht es darum, eine große silberne Metallkugel so zu werfen, dass sie möglichst nah an eine kleine Kugel – das so genannte „Schweinchen“ – rollt.

Auch mit Syker Boulern maßen sich die Thedinghäuser bereits, und weitere überörtliche Turniere sind geplant.

Der 62-jährige Bernard Duchemin hat in seiner Heimat bereits als Jugendlicher gern Boule gespielt und gehört auch in Thedinghausen zu den Besten in der rund 20 Mann starken Truppe. Weitere Verstärkung ist immer gern gesehen.

Im Sommer treffen sich alle wieder jeweils freitags um 15 Uhr – dann natürlich schon längst in dem von Darboven gesponserten, von den Duchemins entworfenen und in Verden hergestellten einheitlich- eleganten Outfit.

la

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