Wehrsperrung: Antrag an den Landkreis

Ersatzüberquerung: SPD fordert Prüfung

Intschede/Landkreis - Wie uns Bernd Junker mitteilt, hat die SPD-Kreistagsfraktion eine Anfrage an den Landkreis (Landrat Bohlmann) mit Blick auf die Sanierung und damit verbundene Sperrung des Intscheder Wehres ab Dezember 2018 für rund drei Jahre gestellt. Darin heißt es unter anderem:

Die Sperrung hat für die betroffenen Verkehrsteilnehmer mit Umwegen von 12 bis 15 Kilometer über die schon bisher stark belasteten Streckenabschnitte erhebliche zeitliche Aufwände zur Folge. Diese Aufwände sind weder für die Landwirtschaft noch für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger hinnehmbar.

Wie der Landkreis kürzlich mitteilte, würde das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Verden eine Genehmigung für eine Pontonbrücke voraussichtlich nicht erteilen. Wie dem Wort „voraussichtlich“ zu entnehmen ist, ist die Genehmigungsfähigkeit einer Pontonbrücke letztendlich nicht geklärt.

Die SPD bittet deshalb um eine verbindliche Klärung, ob die Einrichtung einer Pontonbrücke über die Weser genehmigungsfähig ist oder um die Prüfung alternativer Möglichkeiten einer Weserquerung während der Sperrung.

Da der gesamte Brückenzug einer Erneuerung beziehungsweise einer Sanierung bedarf, bittet die SPD zudem um Ermittlung und Darstellung der Kosten für einen zweispurigen Ausbau der K 9 inklusive eines vollwertigen Radwegs über den neuen Brückenzug,

Falls ein zweispuriger Ausbau nicht möglich sein sollte, wird eine Kostenermittlung für einen zusätzlichen, vollwertigen Radweg gefordert.

Die SPD erwartet eine Antwort auf ihre Anfrage auf der Sitzung des Bau- und Verkehrssausschusses des Kreises am 14. März.

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