Großer Umzug und Party bis in den Morgen

Erntefest in Morsum belebt das Dorf

Anspielung auf örtliche Verhältnisse? Die Gruppe „Saustall“.

Morsum - Über 20 Erntewagen beim Umzug und ein volles Partyzelt am Abend. Das von der Erntejugend, Eltern und vielen Helferinnen und Helfern organisierte Erntefest in Morsum wurde wieder gut angenommen.

Erntebräutigam Jonas Koch und Erntebraut Linda Lüßen hatten eine lange Liste der Sponsoren und Helfer, die sie im pickepackevollen Festzelt auf dem Jan-Richter-Platz nach dem Erntegedicht vorlasen. Das dauerte länger, als das eigentliche Erntegebet „Wir wollen nur Danke sagen für das schöne Miteinander“, sagte Linda Lüßen und eröffnete mit Jonas Koch und dem Ehrentanz die Ernteparty. Bis tief in die Nacht waren Zelt und Vorplatz gefüllt und die Gäste bester Stimmung – und das trotz des Regens.

Der Morgen graute schon, als die letzten Partygäste das Gelände verließen und Helfer den Erntedankgottesdienst vorbereiteten. Pünktlich um zehn Uhr waren dann alle 33 Morsumer Kranzbinder wieder auf den Beinen, um mit anderen Gruppen der Erntejugend, Bürgerinnen und Bürgern mit Pastor Joachim Dallmeyer den Erntedankgottesdienst zu feiern.

Die Morsumer Dorfjugend, vorne das Erntepaar, stellte das gelungene Fest auf die Beine. - Fotos: ha

Am Samstagnachmittag reihte sich ein Erntewagen an den nächsten. Gezählt wurden 21 Erntewagen und einige Fahrradgruppen. Die Feuerwehr Morsum/Ahsen-Oetzen begleitete den Umzug und hatte sich auch schon beim Zeltaufbau kräftig engagiert. Der Spielmannszug Morsum war musikalisch dabei. Bayrische Trachten, Après Ski, der Saustall der Ahsen-Oetzer oder der Kindergarten mit den vielen kleinen Hexen und Piraten sorgten für einen bunten Ernteumzug. Fast alle Erntejugendteams aus der Samtgemeinde waren mit ihren Wagen dabei – mal mehr, mal weniger geschmückt – aber immer bester Laune und mit lauter Musik.

Was sonst noch auffiel: Viele, viele Menschen in Morsum säumten die Straßen entlang des Umzuges. Sie hatten sich Sitzecken aufgebaut, oder einen Pavillon gegen das Nass von oben aufgestellt und feierten so mit, bei Kaffee & Kuchen oder Gegrilltem. Die Gärten und Hofeinfahrten waren alle herbstlich geschmückt. Ein prächtiges Bild, doch das Wetter war nicht so pralle, trübte aber nicht die Feierlaune der Morsumer. „Es ist ja auch das einzige richtige Fest, das wir noch im Ort haben. Karneval, die blau-weiße Nacht und andere Feste gibt es nicht mehr oder sind stark reduziert“, war Horst Wolters am nächsten Morgen noch begeistert, was die Jugend so auf die Beine gestellt hatte. 

ha

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