Erfolgsniveau halten

Neuer Thedinghauser Marktmeister schon gut eingearbeitet

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Marktmeister Masanek, hier vor der perfekt vom Thedinghauser Selbstständigen-Chef Durka per Computer erarbeiteten Lageskizze zum jüngsten Thänhuser Markt. 

Thedinghausen - Gut 120 Stände, rund 40.000 Besucher, Musik- und andere Events, neuerdings auch die Biomeile – die Dimensionen des „Thänhuser Marktes“ haben Manfred Masanek schon sehr beeindruckt.

Das alljährliche Vier-Tage-Vergnügen laufe wirklich sehr gut, freut sich der neue, aus Bassen stammende Marktmeister. Es gebe daher keinen Grund, das Konzept groß zu ändern. Schon das hohe Erfolgsniveau zu halten, sei für ihn Herausforderung genug, betonte er jetzt im Gespräch mit dieser Zeitung.

Der 60-Jährige war jeden Tag auf dem Markt, hat schon zu vielen Ansprechpartnern Kontakt aufgenommen und ist offiziell am Montag voll in seine neue Arbeit eingestiegen.

Gute Zusammenarbeit mit Bauhof

Hans-Ludwig Durka, Vorsitzender der örtlichen Gemeinschaft der Selbständigen (GDS), habe ihm dabei sehr geholfen, und auch die Zusammenarbeit mit dem Bauhofteam um Kai Hübner habe sich etwa beim Saubermachen nach dem Markt bereits bewährt, lobt Masanek.

Aus der Zeitung habe er zuerst erfahren, dass das vorherige Marktmeisterpaar vorzeitig aufhöre und die GDS einen Nachfolger suche, berichtet der Bassener. Er schickte eine Bewerbung los und wurde einige Wochen später zum Gespräch eingeladen. Noch andere waren an der Stelle interessiert, doch habe bei der Entscheidung des GDS-Vorstands für ihn offenbar die Erfahrung den Ausschlag gegeben. So war Masanek schon fünf Jahre Marktmeister des erfolgreichen Achimer Wochenmarktes und hatte vor rund einem Jahr in Oyten diese Aufgabe übernommen.

Etwa 95 Prozent der Marktbeschicker in Thedinghausen seien jedes Jahr wieder mit dabei, berichtet er zufrieden. Wechsel gebe bei einzelnen „fliegenden Händlern“ und manchmal auch bei Schaustellern und Fahrgeschäften.

Viele Elemente für 2018 gesichert

Die große Autoschau sei ebenso wie der Flohmarkt und wohl auch die Biomeile zum kommenden Thänhuser Markt ebenfalls gesichert. In den Festzelten sorgten die Gastronomen stets zuverlässig für gute Live-Musik und Bewirtung. Das dies alles sich gut eingespielt habe, erleichtere die Arbeit des Marktmeisters sehr.

Denn der muss sich nicht allein um den großen Thänhuser Markt, sondern auch um die Vorbereitung des Nikolausmarktes am ersten Adventswochenende und das Frühlingsfest kümmern.

Manfred Masanek ist aber zuversichtlich, alles gut hinzubekommen, wenn er weiter so wie bisher unterstützt wird.

Ein Entgeld für seinen neuen Job wurde vereinbart, eine Vertragslaufzeit, Arbeitsstundenzahl oder genaue Anforderungen nicht. Der Mann aus Bassen weiß aber selber, was grundsätzlich von ihm erwartet wird: „Dass es eben klappt und gut läuft mit den Veranstaltungen“. Dafür möchte er sich nach Kräften einsetzen und wird daher auch jede Woche an mehreren Tagen in Thedinghausen präsent und aktiv sein. - la

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