Hauptversammlung des Fördervereins

Erbhof Thedinghausen als Touristenattraktion

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Der aktuelle Vorstand des Erbhof-Fördervereins, von links: Henning Struckmann, Gerd Schröder, Tina Thierbach, Fritz Winter und Günter Stubbe.

Thedinghausen - Tina Thierbach wurde zur neuen Beisitzerin im Erbhofförderverein gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge des kürzlich verstorbenen Hartmut Lange an.

Ansonsten blieb im Vorstand alles beim Alten. Andreas Wulf leitete bei der Hauptversammlung die Wahl des 1. Vorsitzenden im Erbhof-Saal. Einstimmig fiel die Wahl erneut auf Gerd Schröder. Wiedergewählt wurden auch sein Stellvertreter Günter Stubbe, Kassenwart Henning Struckmann und Schriftführer Fritz Winter.

Der Verein organisierte im letzten Jahr 13 Veranstaltungen an 15 Tagen. „Die Vor- und Nachbereitungen sind sehr aufwendig. Ohne die vielfältige Unterstützung der Mitglieder und Sponsoren könnten wir diese anspruchsvollen und schönen Veranstaltungen in derart ansprechendem Ambiente nicht anbieten“, so Schröder in seinem Rückblick.

Alle Veranstaltungen waren äußerst gut besucht, teilweise sogar ausverkauft. Leider musste das Konzert des Heeresmusikkorps wegen des Regens abgebrochen werden. Ein erneuter Besuch der Bundeswehrmusiker könnte aber klappen. „Das Korps hat sich richtig wohl gefüllt bei uns“, ist Schröder guter Dinge, sie noch einmal nach Thedinghausen holen zu können.

Übernachtungsmöglichkeiten steigen

Die Veranstaltungen spülten auch ein kleines Plus in die Kasse. Diese Rücklagen werden aber gebraucht, denn 2020 wird der Erbhof 400 Jahre alt und das soll mit diversen hochkarätigen Veranstaltungen gefeiert werden. „Den Erbhof müssen wir inzwischen als Ganzes sehen“, stellte Schröder heraus. Dabei sei der Erbhofverein nur ein kleiner Baustein, aber ohne die ehrenamtliche Unterstützung könnten Gemeinde und Samtgemeinde das „Gesamtensemble“ gar nicht anbieten.

Imke Meyer von der Touristikinformation steuerte einen informativen Vortrag bei. Die vielen Zahlen zeigten deutlich, dass durchaus viele Teile in der Samtgemeinde von der Touristenattraktion leben und davon profitieren. So sind die Übernachtungsmöglichkeiten von sechs Anbietern vor zwanzig Jahren auf inzwischen 33 gestiegen, die mittlerweile 195 Betten anbieten. „Und die sind gut belegt“, sagte Imke Meyer. Auch der Stellplatz für Wohnmobile wird immer besser angenommen. Pro Tag und Stellplatz werden 5 Euro fällig. So konnten die Einnahmen von 3.200 Euro im Jahr 2014 auf über 5.300 Euro im letzten Jahr gesteigert werden. Auch die Gästeführungen boomen nach wie vor. Auch hier ist der Erbhofförderverein involviert, sodass bei 112 Führungen 3.000 Gästen die Sehenswürdigkeiten gezeigt werden konnten.

Flyer mit Veranstaltungen

„Der Bekanntheitsgrad wird nicht nur durch unsere eigenen Veranstaltungen weiter gefördert, sondern auch durch die Gartentage, Herbstgeflüster oder Gartenkulturfestival erreichen wir Menschen, die wir sonst nie erreichen würden“, stellte Gerd Schröder heraus, bevor er auf die große Bandbreite der Veranstaltungen in dem Jahr einging. Für jeden dürfte etwas dabei sein.

Von der klassischen Musik über Lesungen, Open Air Musik, Tag des offenen Denkmals, plattdeutsche Storys und irische Lieder bis hin zu den Gartentagen vom 25. bis 27. Mai oder dem Herbstgeflüster vom 26. bis 28. Oktober. „Wir haben dazu einen Flyer herausgebracht und im Internet unter www.schloss-erbhof.de gibt es dazu Informationen“, machte der Vorsitzende Werbung. ha

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