Am Ende jubeln die Boogaloos

Herner Team wird in Thedinghausen deutscher Einradhockey-Meister

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Die „Boogalos“ aus Herne recken in der Gustav-England-Halle die Siegertrophäe empor. Sie sind nach 2013 zum zweiten Mal Deutscher Einradhockey-Meister. Auf Platz zwei landete das „Stachelbären“-Team aus Düsseldorf vor den „Galliern“ aus Mörfelden bei Frankfurt.

Thedinghausen - Austragungsort der 23. Deutschen Meisterschaft im Einradhockey war die Gustav-England-Halle in Thedinghausen. Diese Randsportart wird fast ausschließlich in Deutschland gespielt. „Und ein wenig in der Schweiz“, erzählte Günther Schuhmacher, der das Turnier verantwortlich mit vorbereitet hatte.

Weiter im Boot als Ausrichter: Die „LaFaretti Unicorns“ aus Thedinghausen sowie die von Günther Schumacher trainierte Mannschaft „Uniwheeler Bremen-Bochum“. Sie hatte leider knapp den Einzug ins Finalturnier verpasst und unterlag im Qualifikationsturnier Anfang November den „Raptors“ aus Münster/Dieburg und den „OnewheeleRS“ aus Remscheid. „Nun sind wir eben nur Ausrichter“, bedauerte Schuhmacher ein wenig.

Am Schluss gelang den „Boogaloos“ ein Start-Ziel-Sieg und somit der zweite Meistertitel nach 2013. Sie verwiesen den Rekordmeister Gallier (elf Titel) auf den dritten Platz. Den zweiten erkämpfte sich das noch junge Team „Stachelbären“. Auf den weiteren Plätzen folgten die „Joker“, die „Raptors“ und die „OnewheeleRS.

So sieht Einradhockey aus. Das Spiel verlangt eine Menge Körperbeherrschung und ist schneller als man glaubt. - Fotos: Albrecht

Insgesamt sechs Teams aus Deutschland kämpften im Jeder-gegen-Jeden Modus um den Titel „Deutscher Meister im Einradhockey 2018“. Die durch ihre Tabellenplatzierung bereits gesetzten vier Mannschaften „Joker“ aus Mörfelden (Frankfurt), „Baukau Boogaloos“ aus Herne, „Gallier“ aus Mörfelden (Frankfurt), „Stachelbären“ aus Düsseldorf und eben die „OnewheeleRS“ und die „Raptors“, die sich im Qualifikationsturnier die letzten beiden Startplätze sichern konnten, waren als Teilnehmer in Thedinghausen dabei.

Großes Lob zollten die Sportler der tadellosen Organisation. Leider hielt sich das Zuschauerinteresse im Rahmen. Obwohl in den Spielen teilweise hart um den Ball gekämpft wird und alles sehr schnell und rasant zugeht, lief das Turnier sehr fair und freundschaftlich ab. Günther Schumacher erläuterte das so: „Auch wenn die Teams auf dem Spielfeld Gegner sind, so ist das Miteinander abseits des Spielfeldes mit sehr wenigen Ausnahmen immer nett und freundschaftlich.“

Und am Ende reckten die Boogaloos ihre Siegertrophäe in die Höhe. „Im nächsten Jahr folgt ein neuer Anlauf um die deutsche Meisterschaft“, versprach Schumacher mit seinem Team aus Bremen und vielleicht auch mal wieder als Ausrichter in Thedinghausen. 

ha

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