Dramatischer Hausbrand in Riede / Drohende Einsturzgefahr

Rettungskräfte können nur noch zwei Leichname bergen

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Wegen Einsturzgefahr des Hauses konnten die Einsatzkräfte nur von außen eingreifen.

Riede - Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Riede in der Samtgemeinde Thedinghausen sind am frühen Sonntagmorgen zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine 56-jährige Frau und ein 61-jähriger Mann konnten nach Angaben der Polizei nur noch tot geborgen werden. Die Ursache des Brandes ist noch unklar.

Gegen 4 Uhr ging gestern laut Helge Cassens, Pressesprecher der Polizeiinspektion Verden/Osterholz, über Notruf der Hinweis ein, dass ein Gebäude an der Thedinghauser Straße in Riede brennen würde. Umgehend seien die umliegenden Feuerwehren alarmiert worden, gemeinsam mit mehreren Rettungswagen und Streifenwagen fuhren sie zum Brandort. Als die ersten Einsatzkräfte nach Angaben von Cassens wenige Minuten später dort eintrafen, habe der Gebäudekomplex, bestehend aus drei Wohnungen, bereits auf ganzer Fläche gebrannt.

Deshalb wurden weitere Feuerwehren zu Hilfe gerufen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im Gebäude befinden, sei schnellstens mit einer Menschenrettungsaktion begonnen worden, teilte Ralf Dühnfahr, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Verden, gestern mit.

Drei Trupps unter Atemschutz drangen seinen Angaben zufolge in das Haus ein. Dieses Vorgehen habe jedoch abgebrochen werden müssen, „da akute Gefahr für die eingesetzten Kräfte bestand. Die Decke des Erdgeschosses brannte bereits, somit war auch der Fußboden im ersten Obergeschoss, wo die vermissten Personen vermutet wurden, nicht mehr begehbar“, erläuterte Dühnfahr.

Feuer zerstört Haus in Riede

Riede, Feuer, Brand
Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
Riede, Feuer, Brand
Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
Riede, Feuer, Brand
Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
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Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
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Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
Riede, Feuer, Brand
Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
Riede, Feuer, Brand
Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
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Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
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Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
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Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
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Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
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Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
Riede, Feuer, Brand
Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
Riede, Feuer, Brand
Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de
Riede, Feuer, Brand
Bei einem Feuer in Riede wurde ein Einfamilienhaus zerstört. © photoka.de

Daher habe der Löschangriff nur noch von außen vorgetragen werden können, wobei die zwischenzeitlich eingetroffene Drehleiter aus Achim hilfreich gewesen sei. Erst nach der Eindämmung des Brandes war es laut Dühnfahr möglich, über Steckleitern einen genaueren Blick ins Innere des Obergeschosses zu werfen.

Nach knapp zwei Stunden hätten die Brandbekämpfer zwei Leichname in einer der Wohnungen gefunden, teilte Polizeisprecher Cassens mit. Es handelte sich bei ihnen den Angaben zufolge um eine 56-jährige Mieterin und ihren 61-jährigen Lebensgefährten. Der Bewohner einer weiteren Wohnung habe sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht in seiner Wohnung befunden, die dritte Wohnung war unbewohnt.

Bis auf kleine Glutnester seien die Flammen um kurz nach 6 Uhr schließlich abgelöscht gewesen, berichtete Cassens. Nach Angaben von Dühnfahr waren die Feuerwehren aus Bahlum, Dibbersen-Donnerstedt, Emtinghausen, Felde, Horstedt, Riede und Thedinghausen, die Achimer Drehleiter sowie Fahrzeuge der Feuerwehrtechnischen Zentrale Verden bei dem Großbrand im Einsatz. Auch drei Notfallseelsorger seien später nach Riede gerufen worden, um die Helferschar und Angehörige zu betreuen.

Die Polizei beschlagnahmte den Brandort, informierte Cassens. Die Schadenshöhe wird nach vorsichtigen ersten Schätzungen der Polizei auf rund 200000 Euro beziffert.

Die Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Verden hinsichtlich der Brandursache, die Cassens gestern als unklar bezeichnete, dauern an. „Die Untersuchungen der Ermittler werden momentan dadurch erschwert, dass die Brandruine teilweise einsturzgefährdet und daher nicht komplett betretbar ist.“

mm

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