Arbeit in der Krippe begeistert Regina Retzlaff / Ausbildung zur Erzieherin im Anschluss

Der Liebe wegen – Blender statt Virginia

Hat sich sofort in die Arbeit in der Krippe in Blender verliebt: Regina Retzlaff.
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Hat sich sofort in die Arbeit in der Krippe in Blender verliebt: Regina Retzlaff.

Blender – Ursprünglich hatte Regina Retzlaff für ein Jahr nach Amerika zu einer Familie in Virginia gehen wollen, doch dann kam Corona dazwischen. Wer Regina kennt, weiß, dass diese junge Frau so schnell nichts umwirft und so wundert es auch nicht, dass sie sich sofort einen sinnvollen Plan B zurechtgelegt hat.

Deswegen lag der Entschluss, nach erfolgreicher Ausbildung zur Sozialassistentin an der BBS Verden, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren, für sie förmlich auf der Hand. „Auf diesem Weg wollte ich für ein halbes Jahr in dem Sektor, in dem ich meine Ausbildung absolviert hatte, praktische Erfahrungen sammeln, um danach in die Staaten zu reisen“, erklärt sie ihr Vorhaben. Tatsächlich heißt das FSJ nur Freiwilliges Soziales Jahr, aber die Zeiten sind flexibel anpassbar, sodass ihr Traum von einem Aufenthalt im Ausland nicht ausgeträumt war. Aber im Leben ist mitunter nicht alles planbar. Nein, oftmals kommt es ganz anders, als es ursprünglich gedacht war. Das trifft auch für Regina Retzlaff zu. Verantwortlich dafür war die Liebe. Die Liebe zu ihrer Aufgabe in der Krippe Blender. Vom ersten Tag an hatte sie dermaßen viel Spaß in Blender, dass sie ihrer anderen neuen Liebe – Regina hatte derweil ihren derzeitigen Freund kennengelernt – die frohe Kunde überbringen konnte, dass sie doch in Deutschland und das ganze Jahr in Blender bleiben wird. „Darüber haben wir uns hier sehr gefreut, denn Regina war vom ersten Tag an eine richtig gute Stütze und tolle Kollegin“, verrät Kirsten Piontek, die Leiterin der Krippe der Lebenshilfe im Landkreis Verden. Ein Kompliment, das Regina Retzlaff nur zurückgeben konnte: „Zunächst war Blender wegen der Nähe zu meinem Heimatort Hustedt erste Wahl. Ich kann quasi mit dem Rad zur Arbeit fahren. Aber ich hätte es auch nicht besser treffen können. Das Arbeitsklima im Team ist hervorragend, und der Personalschlüssel erlaubt es, sich intensiv um jedes Kind zu kümmern. Es ist einfach klein und nett hier in Blender.“ Daher freut es die gesamte Belegschaft der Lebenshilfe, dass die neue Kollegin die Absicht hat, sich nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr zur Erzieherin ausbilden zu lassen.

Für Regina Retzlaff war das vergangene Jahr hinsichtlich der Weichenstellung für ihre persönliche Zukunft somit definitiv erfolgreich. Schließlich hat sie nicht nur eine neue Liebe gefunden, sondern auch die Gewissheit, dass sie künftig den richtigen Beruf anstrebt. „Das Freiwillige Soziale Jahr kann ich nur jedem empfehlen. Neben der benötigten Praxiserfahrung ist die Arbeit zudem überaus sinnvoll. Selbst dann, wenn die Arbeit im Anschluss in einem anderen Sektor fortgesetzt wird, sammelt man so viele schöne Momente, die einen das ganze Leben begleiten“, erzählt Regina Retzlaff abschließend.

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