Mehr als 400 Konzertgäste feiern Kathy Kelly

Christliche Weltmusik und Sound der Highlands

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Mit ihrem urtümlich klingenden, keltischen Sound im typischen Kelly-Stil, meist von ihr selbst instrumental untermalt, entwickelte die Sängerin gewaltige Präsenz, die die Gäste fesselte.

Thedinghausen - Über eine stimmgewaltige, musikalische Station auf dem Weg zum Weihnachtsfest freuten sich die Gäste des Konzerts von Kathy Kelly am vergangenen Freitag in der Thedinghauser Maria-Magdalena-Kirche.

Begleitet wurde die „Grande Dame of Voice“ vom örtlichen Chor TonArt unter der Leitung von Daniela Harmling. Mit der Chor-Kooperation greift die 54-jährige Sängerin zu einem Konzept, das sie bereits im vergangenen Jahr mit Bruder Paul erfolgreich umgesetzt hatte: Die Arrangements finden fast ausschließlich in Kirchen und unter Mitwirkung eines ortansässigen Chores statt. 

„Das Management war auf uns zugekommen und hatte gefragt, ob wir an dem Konzert teilnehmen würden“, erklärt Vorsitzender Ralph Landwehr die Entstehung, „und das haben wir uns zugetraut.“

Auf ihrer Christmas-Tour präsentiert Kathy Kelly eine abwechslungsreiche Mischung aus populärer und traditioneller Songs sowie internationale Weihnachtslieder. Sie vollführt eine musikalische Reise im unverkennbaren Kelly-Stil, die durch irische, schottische und spanische Elemente geprägt ist. Dabei singt die Musikerin nicht nur, sondern zeigt auch ihr vielseitiges Talent auf der Gitarre, dem Akkordeon und der Geige, stets virtuos begleitet durch Andreas Recktenwald am Piano und Synthesizer.

Proppevoll war die Thedinghauser Kirche beim Kathy-Kelly-Konzert.

Die Besucher, über 400, in der voll besetzten Kirche hörten zunächst drei Stücke der Thedinghauser Chorgemeinschaft: „Hört den Ruf“, „O Bethlehem, du kleine Stadt“ und „Jubilate Deo“. Die großartige Akustik im Kirchenschiff trug den feinen Klang bis unter die Haarwurzeln, und sorgte anschließend für Gänsehaut-Atmosphäre, als Kathy Kelly das Presbyterium betrat und melancholische Balladen erklingen ließ oder rassig-temperamentvolle spanische Weihnachtslieder in die Halle schmetterte. „Die Spanier feiern immer ganz laut“, erklärte die Sängerin und freute sich über ein begeistert mitgehendes Publikum.

Zum Repertoire gehörten aber genauso klassische Lieder wie Schuberts „Ave Maria“ in einer Version von Céline Dijon, traditionelle britische Weihnachtslieder wie „I saw three ships“ oder Leornard Cohens „Hallejuljah“.

Nach der Pause folgten erneut zwei Chor-Lieder bevor Kathy Kelly den Sound der schottischen Hihglands in der Kirche erklingen ließ. Mit Kelly-Klassikern wie „Who´ll come with me“, „An Angel“, „Fell in Love with an Alien“ oder „Take my Hand“ erzielte sie Jubelstürme.

Immer wieder gelang es der Sängerin mit ihrer mitreißenden Performance und ihrer kraftvollen, hochtönenden Stimme, ihre Gäste zu begeistern. Ihrem Auditorium freundlich zugewandt lieferte sie zu jedem ihrer Stücke kleine Anekdoten oder sprach über Textinhalte. Den Höhepunkt bildeten zum Abschluss gemeinsame Lieder mit den Sängerinnen und Sängern von TonArt wie „You raise me up“ und „Glory, Hallejuljah“. - sch

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