Grüne Liste nominiert 51-Jährige als Samtgemeindebürgermeister-Kandidatin

Christiane Siemer geht in Thedinghausen ins Rennen

Christiane Siemer (51), Kandidatin der Grünen Liste für die Wahl zur Samtgemeindebürgermeisterin in Thedinghausen
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Christiane Siemer, hier kurz nach der Nominierung auf der Mitgliederversammlung in der Gustav-England-Halle, geht bei der Kommunalwahl für die Grüne Liste als Kandidatin für die Position der Samtgemeindebürgermeisterin ins Rennen.

Samtgemeinde/Thedinghausen – Die Mitgliederversammlung der Grünen Liste Thedinghausen hat am Freitag auf Empfehlung des Vorstands in geheimer Wahl Christiane Siemer aus Eißel bei einer Enthaltung als ihre Kandidatin für das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin bestimmt. Das teilt die Partei in einer Presseerklärung mit. Die Nominierung erfolgte im Rahmen einer genehmigten Präsenzveranstaltung unter Einhaltung der Corona-Vorschriften in der Thedinghauser Gustav-England-Halle.

Die 51-jährige Christiane Siemer gehört seit 2014 dem Vorstand der Grünen Liste an und ist seit 2018 deren erste Vorsitzende. Seit der letzten Kommunalwahl verfügt sie über ein Mandat sowohl im Rat der Gemeinde Thedinghausen als auch im Samtgemeinderat und hat Sitz und Stimme im Samtgemeindeausschuss. Auf die Ratsarbeit hat sie sich 2015/2016 als Mentee im damaligen Programm der Landesregierung „Politik braucht Frauen“ intensiv vorbereitet; im aktuellen Programm zur Unterstützung von Frauen in der Kommunalpolitik ist sie selbst als Mentorin aktiv.

In der Pressemitteilung heißt es: „Unter anderem durch ihre Arbeit in den verschiedenen Ratsausschüssen und in der interfraktionellen Arbeitsgruppe zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs hat Christiane Siemer sich gründlich mit den unterschiedlichen Facetten kommunalpolitischer Arbeit vertraut gemacht. In ihrer über 30-jährigen Berufserfahrung, als leitende Angestellte im Handel und die letzten 22 Jahre in einer Privatkundenbank, hat sie ein breites kaufmännisches Wissen erworben. Somit ist das Zahlenwerk eines Gemeindehaushaltes für sie kein Buch mit sieben Siegeln. Sie überzeugte bei der Aufstellungsversammlung mit ihrer ausgeprägten Kommunikationsfähigkeit und ihren frischen Ideen für die Samtgemeinde.“

Seit 22 Jahren lebt Christiane Siemer zusammen mit ihrem Ehemann Andree und der gemeinsamen jugendlichen Tochter in Thedinghausen-Eißel. In der Samtgemeinde ist sie fest verwurzelt, engagiert sich vielfältig im Ehrenamt, treibt Sport und singt im Chor. Sie ist außerdem Gründungsmitglied der Bürgerinitiative „Rote Hand“, die sich gegen Gasbohrungen in der Samtgemeinde richtet.

Mitgeteilt wird weiter: Ihre Familie unterstützt ihre Kandidatur, und auch die Grüne Liste wird sich im Wahlkampf nach Kräften für sie als Samtgemeindebürgermeisterin ins Zeug legen.

Im Verlauf der Sitzung erfuhr unser Mitarbeiter, dass sie, wenn auch in kleinen Schritten, den ökologischen Umbau der Gesellschaft unterstützen möchte – Stichwort Elektromobilität. Sie sei sich aber auch bewusst, dass man für die Umsetzung von Vorhaben immer nur so viel ausgeben könne, wie man eingenommen hat.

Zudem meinte Christiane Siemer: „Bürgernähe ist mir ganz wichtig. Wir müssen die Bürger fragen, wo wir hin wollen.“ Bei ihrer Wahl zur Grünen-Vorsitzenden 2018 hatte Christiane Siemer gesagt: „ Ich zähle mich zu den Wertkonservativen. Unsere Kommunalpolitik ist an der Sache orientiert, und das wird auch so bleiben.“

Nicht zur Wahl stellte sich übrigens Sandra Rohde. Die Thedinghauser Grundschulrektorin aus Riede, über deren Kandidatur im Vorfeld spekuliert worden war, verzichtete aus persönlichen Gründen.

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