Vorverkauf für „IntoNation“-Gastspiel läuft

Bremer Hochschulchor singt in Lunser Kirche

„IntoNation“ – der Chor der Hochschule Bremen und sein in Intschede wohnender Leiter Julio Fernández (vorn links, mit Dirigentenstab) sind am 10. Februar in der Lunser Kirche zu erleben. Rechtes Bild: Der zweite Chorleiter Mikolaj Kapala. Gemeinsam mit Fernández initiierte er auch das Integrationsprojekt „ThinkMusic!“.

Lunsen - Am Sonnabend, 10. Februar, gibt „IntoNation – Chor der Hochschule Bremen“ ab 18.30 Uhr ein anspruchsvolles Konzert in der Lunser Kirche. Es erklingen „Stabat Mater“ von Antonín Dvorák und „Salve Regina“ von Arvo Pärt.

Der Vorverkauf in der Thedinghauser Buchhandlung Lange und auch in den Achimer und Verdener Geschäftsstellen dieser Zeitung hat begonnen.

An der vor allem technisch-naturwissenschaftlich ausgerichteten Hochschule Bremen leitet der am „Conservatorio Superior de Musica“ in Madrid ausgebildete Tenorsänger Julio Fernández die Kulturabteilung und arbeitet als Dozent. 2014 gründete er „IntoNation“ und ist zusammen mit Mikolaj Kapala Dirigent dieses Chors.

Seit etwa 25 Jahren lebt der heute 49-jährige Fernández in Deutschland, und seit rund zehn Jahren wohnt er in Intschede. Da ist es ihm ein Anliegen, auch die hiesige ländliche Region mit besonderen musikalischen Veranstaltungen zu bereichern. Die gute Akustik der Kirche in Blender wurde im vorigen Jahr bereits zu CD-Aufnahmen genutzt.

Spezielles Konzept

Der gemeinsam mit dem aus Polen stammenden Tenor und Musikpädagogen Mikolaj Kapala ins Leben gerufene Chor „IntoNation“ arbeitet nach einem ganz speziellen Konzept. Sängerinnen und Sänger aus aller Welt haben hier die Möglichkeit, einmal pro Woche in der Hochschule am Neustadtswall mit anderen Musikbegeisterten Chorwerke zu erarbeiten. Ziel ist es, Begabte neben ihrem Hauptstudiengang über maximal vier Semester im Bereich des Chorsingens zu qualifizieren.

Die Ergebnisse dieser „Weiterbildung Chorgesang“ werden dann jeweils in Form von Konzerten der Öffentlichkeit präsentiert.

Das „Salve Regina“ von Arvo Pärt ist erstmals 2002 in einem feierlichen Gottesdienst in der Essener Hohen Domkirche aufgeführt worden. Es handelt sich um ein Auftragswerk des Domkapitels.

Kinder an Chor heranführen

„Stabat Mater“ gilt als das wohl meistgespielte Werk unter den geistlichen Kompositionen des tschechischen Komponisten Antonin Dvorák. Diese 1876/77 entstandene Marienkomposition gehört auch zu seinen bekanntesten Werken.

Als Solisten sind beim Konzert in Lunsen zu hören:

Anna Terterjan, Sopran;Kerstin Stöcker, Alt; Julio Fernández, Tenor; Maciej Straburzynski, Bass und Alina Kushniarova, Orgel/Klavier.

Besonders engagiert sind Julio Fernández und Mikolaj Kapala mit „IntoNation“ im Übrigen auch in dem von ihnen initiierten Projekt „ThinkMusic!“.

Kinder aus einem benachteiligtem Umfeld vor allem in Bremen-Nord werden hier an den Chorgesang herangeführt. - la

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Was ist denn hier los? Das kleinste Urlaubsparadies in Bildern

Was ist denn hier los? Das kleinste Urlaubsparadies in Bildern

Wie werde Medientechnologe/in Druck?

Wie werde Medientechnologe/in Druck?

Strom vom Balkon - Mini-Solarmodule sind nun erlaubt

Strom vom Balkon - Mini-Solarmodule sind nun erlaubt

Ansgar geht baden und Matthias versaut die Prüfung: Bilder von Tag 3 im Dschungel

Ansgar geht baden und Matthias versaut die Prüfung: Bilder von Tag 3 im Dschungel

Meistgelesene Artikel

Früher Bierverlag Budelmann, jetzt Abriss der Nummer 98

Früher Bierverlag Budelmann, jetzt Abriss der Nummer 98

Junge Landwirte mit dem Trecker zur Demonstration in Berlin

Junge Landwirte mit dem Trecker zur Demonstration in Berlin

Jahrestreffen der Ortsfeuerwehr Achim: Drehleiter ist Sorgenkind

Jahrestreffen der Ortsfeuerwehr Achim: Drehleiter ist Sorgenkind

Erst Januar – und schon Störche da

Erst Januar – und schon Störche da

Kommentare