Hausbesitzer beklagt Wasserlachen am „Hohen Weg II“

Blender: „Das Baugebiet säuft ab“

Wasserlachen im Baugebiet Hoher Weg II ini Blender
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Unter Wasser steht die Straße „Am Rübenacker“ im Neubaugebiet „Hoher Weg II“ in Blender. Für Günter Thöle, der hier Eigentümer eines Hauses ist, ein unhaltbarer Zustand.

Blender – Günter Thöle aus Blender hat sich im Neubaugebiet Hoher Weg II in Blender an der Straße Rübenacker ein Haus bauen lassen. Allerdings ist das Gebäude derzeit nur schwerlich zu erreichen. Thöle: „Das Baugebiet säuft ab. Die Straße ist nicht trockenen Fußes zu begehen, geschweige denn zu befahren. Es fehlt der Regenwasserabfluss. An dieser Straße wohnen etwa 15 Familien. Diesen Zustand können Gemeinde und Bauverwaltung doch nicht akzeptieren oder dulden.“

Frank Bielefeld, Leiter des Bauamtes im Thedinghauser Rathaus ist die Problematik bekannt. Er meint: „Rein rechtlich haben wir überhaupt keine Möglichkeit dort einzugreifen, denn die Straße gehört uns noch nicht, sondern dem Projektträger, der Firma Lange & Lossau aus Langwedel. Wir könnten lediglich etwas unternehmen, wenn von der Straße beziehungsweise den großen Pfützen eine nennenswerte Gefahr ausginge. Das ist aber nicht der Fall. Wir sind erst zuständig, wenn der Endausbau abgeschlossen ist und wir das komplette Gebiet samt Straßen offiziell übernommen haben. Ganz davon abgesehen handelt es sich um eine Baustraße. Da sind solche Zustände leider Alltag. Das wissen die Bauherren in der Regel. Wir werden aber mit dem Projektträger Kontakt aufnehmen und ihn auf diesen Missstand hinweisen.“

Das Oberflächenwasser im Baugbiet „Hoher Weg“ in Blender kann nicht über den Regenwasserkanal abfließen, weil es gar keinen gibt.

Zum Hintergrund: Das Oberflächenwasser in diesem Gebiet kann nicht über den Regenwasserkanal abfließen, weil es gar keinen gibt. Ein Kanalanschluss ist auch nicht vorgesehen. Stattdessen soll das Regenwasser auf den Grundstücken sowie in sogenannten Rigolen entlang der Straßen versickern. Diese sind aber noch nicht angelegt. Solange läuft das Wasser auf den durch Baufahrzeuge festgefahrenen Wegen immer an die tiefste Stelle. Das führt dort, besonders in niederschlagsreichen Zeiten wie diesen, zu kleinen flachen Seen.

Dennoch ist der Zustand natürlich ein Ärgernis für Anwohner und Hausbesitzer. Wir fragten bei der Baubetreuungsgesellschaft Lange & Lossau nach. Dort erklärte uns Planer und Architekt Wilhelm F. Huxoll, der das Baugebiet betreut: „Ich sehe schon, dass das Wasser auf der Straße für die derzeitigen Anwohner ein Missstand ist. Wir haben aber den Straßenausbau inklusive der Anlage der Rigolen für die Niederschlagsversickerung für dieses Jahr auf dem Zettel. Ich kann die Anwohner bis dahin nur um Geduld bitten, zumal sich das Problem bei trockenerem Wetter von selbst erledigt.“ Laut Planer Huxoll seien die meisten der insgesamt 24 Grundstücke bereits fertig bebaut, einige befänden sich in der Bauphase und für einen kleinen Rest laufe die Planung.

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