Zirkusprojekt an der Nils Holgersson Grundschule

Was bleibt, ist pure Begeisterung

Wer hatte hier jetzt eigentlich den meisten Spaß, die Clowns oder das Publikum? Beide. - Fotos: Albrecht

Thedinghausen - Es gab viele tolle, spannende und lustige Sachen zu erleben. Ein sehr, sehr positives Resümee zog Sandra Rohde, Schulleiterin der Nils Holgersson Grundschule Thedinghausen, nach dem einwöchigen Gastspiel des Kinder-Michmach-Zirkus El Dorado. Am Sonnabend gab es zwei Vorstellungen für alle Eltern, Omas, Opas, Verwandte und Familienmitglieder.

„Wir haben die Vorstellungen extra auf den Sonnabend gelegt, damit so viele Eltern wie möglich die Zirkuskünste ihrer Sprösslinge sehen konnten“, erklärte Sandra Rohde und war begeistert von den Leistungen der Kinder.

Unterstützt wurde dieses Zirkusprojekt durch den Förderverein der Schule und viele Eltern. Mehr als 200 Kinder waren dabei und hielten das Trainerteam und die Zirkus-Familie Thiel auf Trab.

„Jedes Kind hat in sechs Unterrichtsstunden viel gelernt und viele Kinder haben wir nach dieser Woche ganz anders kennengelernt“, freute sich die Schulleiterin über so viel Begeisterung der Kinder an der Projektwoche.

Die Regeln in dem „El Dorado für Kinder“ sind einfach: Wer Tiere liebt, versucht sich im Voltigieren, Spaßvögel erhalten das Rüstzeug eines Clowns, wer es akrobatisch mag, wird Artist.

Klar, dass da die Spannung am Sonnabend bei den Zuschauern und Kinder groß war. Und dann ging es los: „Manege frei!“ Und zwar vor einem voll besetzten Zirkuszelt, am Vormittag genauso wie am Nachmittag zur zweiten Vorstellung. Von den Trainern des El Dorado sehr gut vorbereitet, war das Lampenfieber die kleinen Akrobaten, Dompteure und Spaßmacher schnell verflogen.

Mit dem Auftritt der Hula-Hoop-Kinder gingen die Zirkusvorstellungen in Thedinghausen zu Ende.

Prasselnder Beifall für die Cheerleader am Anfang. Artistische Hochleistungen boten die Akrobaten. „Schon toll zu sehen, wie die Kinder in so kurzer Zeit einen Handstand hingekriegt haben“, war Sandra Rohde begeistert. Begeistert war auch das Publikum. Lacher gab es bei den Clowns und auch die Hundedressur war lustig. Ein 16 Meter langes Lasso schwingen wie Thilo Thiel schafften die Kinder natürlich noch nicht. Aber schon beeindruckend, was mit einem Kleinlasso möglich war. Atemberaubend, wie die Kinder ohne Frucht unter dem schwingendem Thiel-Lasso hockten.

Nach der Pause kamen die Trapezkinder. Sie wurden bis an die Zirkuszeltdecke gezogen. Es folgten Jongleure, die Lamas, die Ziegen, die Voltigiernummer und als letztes die Hula-Hoop-Kinder. Bei den Hula-Hoop-Kindern machten sogar die Jüngsten mit sechs Ringen kleine Kunststücke.

„Besonders Tiernummern und Bodenakrobatik kamen bei den Kindern an“, hatte die Schulleiterin festgestellt.

Obwohl eigentlich alles fantastisch war, wollte sie gar kein Urteil fällen über eine total tolle Projektwoche mit dem Mit-Mach-Zirkus „El Dorado“ der Familie Thiel. 

ha

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