Anerkannter Fachmann soll gehalten werden

Bessere Konditionen für Verwaltungs-Vize Roland Link

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Roland Link ist Leiter des Bauamtes und stellvertretender Verwaltungschef. Im Zuge einer Strukturreform soll auch seine Position gestärkt werden.

Samtgemeinde/Thedinghausen - Gutes Fachpersonal ist heutzutage gar nicht mehr so einfach zu bekommen. Das gilt auch für die Verwaltung im Thedinghauser Rathaus.

Deshalb werden von Verwaltung und Lokalpolitik Überlegungen angestellt, wie der derzeitige stellvertretenden Verwaltungschef und Leiter des Bauamtes, Roland Link, in Thedinghausen gehalten werden kann.

Zum Hintergrund: Mir Roland Dunker (Finanzen) und Sabine Dörr (Hauptamt) gehen zwei bewährte Amtsleiter in Führungspositionen in den nächsten Jahren in Pension. Auch Bürgermeister Harald Hesse hat bereits knapp die Hälfte seiner siebenjährigen Amtszeit rum.

Spätestens dann wäre es fatal, wenn der derzeit zweite Mann im Rathaus, nämlich Roland Link, auch nicht mehr zur Verfügung stände. Links Arbeit wird von Kollegen im Rathaus wie auch von der Lokalpolitik gleichermaßen anerkannt. Die jetzige Besoldungseinstufung des 45-jährigen Sottrumers als „normaler“ Laufbahnbeamter ist allerdings kein Riesenanreiz, in Thedinghausen zu bleiben. Anderswo werden auch gute Leute gesucht, und dort wird besser bezahlt.

Sitzung am 14. Februar

Daran will sich auch die Samtgemeinde orientieren. In ähnlich großen Orten, wie beispielsweise in Hoya, Oyten oder Sottrum fungiert der Verwaltungsvize nämlich im Beamtenverhältnis auf Zeit (gewählt für acht Jahre). Diese Einstufung sorgt auch dafür, dass die Einkommensschere zwischen dem Hauptverwaltungsbeamten und seinem Vertreter nicht zu groß wird. Im Klartext: Roland Link soll angemessener bezahlt werden.

Darüber wird der Samtgemeinderat auf seiner Sitzung am 14. Februar in Beppen beraten, wobei damit, unabhängig von der Personalie Roland Link, auch eine grundsätzliche und längerfristige Weichenstellung mit Blick auf die Bindung von Top-Verwaltungskräften an das Thedinghauser Rathaus verbunden ist.

Verknüpft mit der Personalentscheidung wäre eine Änderung der Verwaltungsstruktur. Auch hierüber muss der Samtgemeinderat befinden. Die bisherigen vier Ämter innerhalb des Rathauses sollen auf drei reduziert werden. Im Kern sollen dabei die Organisation der Verwaltung, der Sitzungsdienst sowie die Personal- und Finanzverwaltung in einem Fachbereich zusammengefasst werden. Die Gleichstellungsbeauftragte, die Wirtschaftsförderung und der Bereich Tourismus wären dem Samtgemeindebürgermeister direkt zugeordnet.

Damit würde zwangsläufig auch ein gut bezahlter Amtsleiter weniger benötigt. Dafür soll, wie erläutert, die Position der Vertretung des Samtgemeindebürgermeisters aufgewertet und deutlich attraktiver gemacht werden.

Nennenswerte höhere finanzielle Belastungen, so die Vorlage, seien durch die neue Verwaltungsstruktur nicht zu erwarten. 

sp

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