Beide Gudewill-Bandklassen greifen zu den Instrumenten

Bühnenerfahrung bei internem Konzert

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Mit einem Trommel-Opener wurde das Konzert eingeleitet.

Thedinghausen - Der Sound der beiden Bandklassen der Thedinghauser Gudewill-Schule kann sich bereits hören lassen. Das wurde auch beim jüngsten Konzert in der Aula vor Eltern und Freunden deutlich.

„1st Class Rock – Die Bandklasse“ ist ein umfassendes Konzept, um mit einer ganzen Klasse Rockmusik zu machen und diese bei Live-Events auf die Bühne zu bringen. Das Konzept gibt es in Deutschland jetzt zehn Jahre in rund 100 Klassen. Die Thedinghauser Gudewill-Schule ist seit sechs Jahren dabei.

Die Bandklasse 6a, die schon anderthalb Jahre existiert, hat sich jetzt zu einem Contest angemeldet. Am 20. Februar steht die Thedinghauser Klasse mit drei weiteren Klassen aus Norddeutschland bei einem kleinen Wettbewerb auf der Bühne. Thedinghausen wurde als Veranstaltungsort ausgewählt.

„Das hat vor allem damit zu tun, dass wir hier mit dem Equipment bestens ausgestattet sind um solch ein Event durchzuführen“, sagt Martin Eichler, neben Thoma Müller einer der Musiklehrer, die das Projekt begleitet. Es gibt drei Stunden Musikunterricht pro Woche. „Die Schüler können bei uns zwischen den Instrumenten Bass, Schlagzeug/Percussion, E-Gitarre/ Akustikgitarre und Keyboard wählen. Sie bekommen für die Zeit des Projektes von unserer Schule ein Leihinstrument für zuhause“, so skizzierte Thomas Müller in Kurzform das „Unternehmen Bandklasse“.

Um ein bisschen Bühnenerfahrung zu sammeln, wurden jetzt Eltern und Verwandte zu einem Konzert eingeladen. Die Veranstaltung diente aber auch dazu, die neue Licht- und Showtechnik einzustellen und zu justieren. „Wir haben Ende letzten Jahres ein neues Frontlicht bekommen, damit stehen die Schülerinnen und Schüler im Bühnenvorbau wesentlich besser im Licht und wir brauchen kein Bühnen-Zubehör teuer auszuleihen“, erklärt Martin Eichler.

Der Hausmeister hatte die mobile Lichtanlage auf der Empore aufgebaut und ein Lichtfachmann war zur Feinjustierung vor Ort. „Wenn alles fest installiert ist, werden Schüler in die Technik eingewiesen und sollen sie irgendwann selbst bedienen können“, erläuterte Thomas Müller, der an diesem Abend selbst mit seinem Kollegen an den Reglern saß und die Einsatzkommandos gab.

Nach dem Unterricht hatten die beiden Klassen für den Auftritt den ganzen Nachmittag noch geprobt. Die 5. Klasse ist erst seit rund 12 Wochen mit den Instrumenten vertraut und trotzdem hatte jeder Schüler seinen Auftritt in der Band. Dreimal wurde der Bob Marley Song „Three little birds“ gespielt. Dieses Lied wurde ausgewählt, weil der Text einfach zu singen ist, der Song nur drei Akkorde hat und die Kids ihn prima auf der Bühne spielen können.

Nach dieser Vorgruppe folgte der Probe-Auftritt für den Contest der 6a. Bühnennebel stieg auf, alle Lichtregister wurden gezogen und mit einem lauten Trommel-Opener spielte sich die Klasse auf die Bühne. „Die Nervosität war noch jedem anzumerken. Aber um diese Nervosität mit Blick auf kommenden Aufgaben etwas abzubauen, haben wir diesen Abend gemacht“, meinte Martin Eichler, der nach dem Konzert mächtig stolz auf die Jungs und Mädels war. Jetzt beginnt noch die heiße Phase der Detailarbeit. „Aber auch zuhause muss noch kräftig geübt werden“. Doch da sind sich die beiden Musiklehrer sicher: An der Motivation wird es nicht hapern.

ha

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