Fertigstellung im Herbst 2018

Richtfest beim neuen kirchlichen Gemeindehaus

Blender - Der Rohbau in Holzrahmenbauweise steht. Jetzt wurde Richtfest beim neuen Gemeindehaus der BIO-Kirchengemeinden (Blender, Intschede, Oiste) in Blender gefeiert.

Superintendentin Elke Schölper sprach in ihrem Grußwort von einem Ort der Begegnung. Das neue Haus steht zwischen dem alten Gemeindehaus und der Blender Kirche. Im September habe es die erste Teilgenehmigung gegeben, teilte Architektin Ute Asendorf mit. Umgehend wurde mit den Erdarbeiten begonnen, die sich aber als schwieriger herausstellten als angenommen. 

Bis zu 1,20 Meter Erdreich musste ausgekoffert werden. Trotz des miesen Wetters konnte die Bodenplatte gegossen werden. In 14 Tagen hatten die Zimmerleute den Rohbau aufgestellt. Trotz Schnee und Regen wurden noch vor dem Richtfest Folie und Dachlatten aufgenagelt. So steht der Bau erst mal trocken. Wenn alles glatt läuft, ist mit dem Bezug im Herbst nächsten Jahres zu rechnen.

Grundfläche von rund 200 Quadratmetern

Eine große Schar an Gemeindemitgliedern erlebte die Zeremonie und den Richtspruch mit. Mitglieder des Kirchenvorstandes hatten den Richtkranz gebunden und sogar mit einer kleinen Lichterkette zum Weihnachtsfest verziert. Das neue Gemeindehaus hat eine Grundfläche von rund 200 Quadratmetern. Der Rohbau konnte schon mal von innen besichtigt werden und bietet Platz für einen großen Saal, ein Arbeitszimmer für Pastor Sebastian Sievers, ein Büro mit Archiv sowie Küche, Sanitärräume und Foyer. Alles ist natürlich barrierefrei zu erreichen.

Das Gebäude wird eine Putzfassade im Farbton der Kirche erhalten. Rote Ziegel werden es zieren, damit das neue Domizil ein Ensemble mit der Kirche bildet, berichtete die Architektin.

Gesamtkosten von rund 600.000 Euro

Die Kosten für den Neubau wurden für das Gebäude auf rund 450.000 Euro kalkuliert und die Außengestaltung wird noch einmal 150 .000 Euro Kosten. „Eine Renovierung und Sanierung des alten Gebäudes wäre absolut nicht wirtschaftlich gewesen“, teilte Kirchvorstandsmitglied Gerhard Winter mit. Also setzte man alle Hebel in Bewegung um einen Neubau realisieren zu können. „Jetzt stehen wir vor dem Rohbau und hoffen, dass die Fertigstellung reibungslos funktioniert“, wünschte Winter.

Finanziert wird das Ganze zu jeweils 35 Prozent von der Landeskirche und dem Kirchenkreis, den Rest muss die Kirchengemeinde aufbringen. Dazu will man das alte Gebäude verkaufen. Es gibt zwar, so verlautete es auch dem Kirchenvorstand, Interessenten – aber es ist noch zu haben. - ha

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