Anlage modernisiert

Ampel statt Warnton am Bahnübergang an der Thedinghauser Lehmstraße

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Unübersehbar stehen die Lichtzeichenanlagen am Bahnübergang Lehmstraße: Mittwochmorgen wurde die Klebefolie entfernt und die Ampel in Betrieb genommen. 

Thedinghausen - Mehr Sicherheit für die Autofahrer: Die Bremen-Thedinghauser Eisenbahn (BTE) hat Mittwoch die neu errichtete Ampelanlage außenorts an der Lehmstraße in Betrieb genommen.

Dieser Bahnübergang war bisher technisch nicht gesichert. Autofahrer und andere Passanten des Bahnüberganges wurde bisher von einem akustischen Warnsignal des herannahenden Zuges gewarnt. Das entfällt künftig.

„Kraftfahrer, Radfahrer und Fußgänger werden gebeten, ab sofort auf die optischen Signale zu achten“, so Jens-Christian Meyer, Sprecher der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) im Auftrag der BTE.

Die BTE investiert in Thedinghausen und Weyhe insgesamt 630.000 Euro in die Modernisierung von vier Übergängen, wobei Nummer vier, die Donnerstedter Dorfstraße, in Kürze folgen soll. Die Kosten teilen sich die BTE, die Gemeinden Stuhr, Weyhe und Thedinghausen sowie das Land. Mit den Arbeiten wurde Ende der Sommerferien begonnen.

Wie BTE-Geschäftsführer Andreas Bobka auf Nachfrage erläuterte, hatte die Landeseisenbahnaufsicht bei einer Überprüfung festgestellt, dass an diesen beiden Thedinghauser Straßenzügen eine Nachrüstung erforderlich sei, weil das Verkehrsaufkommen entsprechend hoch sei. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass dort relativ wenig Schienenverkehr herrscht. Gleichwohl wird die Strecke, deren Gleisbett und Schienensystem erst vor einigen Jahren aufwendig saniert wurde, noch befahren. Außer dem Nostalgiezug Pingelheini, der den alten Thedinghauser Bahnhof anläuft, werden hier gelegentlich auch Güterwaggons geparkt oder der Strecken-Endpunkt wird für Wendemanöver genutzt.

Die hohen Kosten von weit über 100.000 Euro pro Lichtsignalanlage seien der aufwendigen Installation der teuren Anlage geschuldet, so BSAG-Pressesprecher Meyer. Diese sei natürlich technisch-elektronisch-digital auf dem neuesten Stand, damit die Sicherheit der Autofahrer und Fußgänger nachhaltig gewährleistet werden kann.

sp

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