Ausschuss-Empfehlung / Beginn bereits 2016 / Vier Abschnitte

Votum für Rathaus-Umbau

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Die Skizze veranschaulicht die bauliche Veränderung. Eine vollverglaste Stahlkonstruktion bildet den Eingangs- und Empfangsbereich. Das denkmalgeschützte Gebäude bleibt zu erkennen. Ans Rathaus schließt sich zudem ein Verbindungstrakt zum Packhaus an.

Thedinhausen - Ganz leicht tat sich der Bau- und Planungsausschuss der Samtgemeinde bei seiner Sitzung am Dienstagabend im Erbhof-Saal nicht mit seiner Entscheidung für einen Umbau und eine Erweiterung des Thedinghauser Rathaus.

Am Ende herrschte dennoch einmütige Zustimmung, verbunden mit einer entsprechenden Empfehlung an den letztlich entscheidenden Samtgemeinderat.

Wie bereits berichtet, soll das aus allen Nähten platzende und vor 40 Jahren letztmalig renovierte Rathaus auf den neuesten Stand gebracht werden. Dadurch sollen nicht nur räumliche Defizite (zu wenig Bürofläche) beseitigt werden, sondern auch eine Erneuerung der technischen Infrastruktur und eine energetische Sanierung steht auf der Agenda.

Vorgesehen sind vier Bauabschnitte, die der beauftragte Architekt Rolf Hüneke (Achim) vorstellte. Los geht es mit einem Umbau des Packhauses neben dem Rathaus (veranschlagte Kosten 286000 Euro). Dort sind zur Zeit das Ordnungsamt und die Sozialstation untergebracht. Ein nicht genutzter Raum im Obergeschoss wird ebenso in Büroräume umgewandelt, wie das bisher dort beheimatete Archiv.

Die dann entstandenen Büroräume, verbunden mit dem Umzug der für diesen Trakt vorgesehenen Mitarbeiter, bildet die Grundlage für den zweiten Bauabschnitt, den Neubau eines Kopplungsgebäudes (Verbindungstrakt) zwischen Rathaus und Packhaus (veranschlagte Kosten 857000 Euro). Den optisch größten Einschnitt wird Bauabschnitt drei bieten. Zum Rathausplatz hin entsteht ein neues Empfangsgebäude, eine vollverglaste Stahl-Konstruktion, die weiterhin den Blick auf das denkmalgeschützte Gebäude ermöglicht (veranschlagte Kosten 108000 Euro). Der Umbau des Rathauses in Bauabschnitt vier komplettiert die Maßnahme (veranschlagte Kosten 252000 Euro).

Der erste Bauabschnitt soll bereits 2016 in Angriff genommen werden, danach soll es bis 2018 schrittweise weitergehen. Der Ausschuss ließ sich die Option offen, die Maßnahme nach Beendigung des ersten Bauabschnittes zu strecken – für den Fall, dass eine (schlechte) Haushaltslage der Samtgemeinde das erfordert.

Kämmerer Roland Dunker hatte zuvor erläutert, dass die benötigte Summe, insgesamt rund 1,5 Millionen Euro, über Kredite finanziert werden müsse. Leise schwang im Raum die Hoffnung mit, dass ein Teil dieses Geldes auch aus Mitteln der Denkmalpflege fließen könnte.

Rolf Thies brachte das Stimmungsbild abschließend auf den Punkt: „Wir kommen um diese Baumaßnahme nicht drumrum und müssen die ganze Sache jetzt anschieben und möglichst auch zeitnah komplett durchziehen.“

sp

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