Peter Dorsch gibt Buch heraus

Thedinghausens Tennissport-Geschichte auf 80 Seiten

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TGT-Vorsitzender Dieter Fischer (links) zeigte sich bei der Präsentation des Werkes zur Thedinghauser Tennis-Geschichte hochzufrieden mit der Arbeit von Autor und Herausgeber Peter Dorsch (rechts), der alle Facetten der Vereinshistorie beleuchtet hat.

Thedinghausen - Der Tennisverein Thedinghausen hat derzeit 350 Mitglieder und boomt. Doch auch die TGT hat einmal klein angefangen. Daran erinnert Peter Dorsch, der jetzt das Buch „Die Geschichte des Tennissports in Thedinghausen“ herausgebracht hat.

„Die Idee zu diesem Werk entstand schon 2012 beim 40-jährigen Jubiläum“, erinnert sich Vorsitzender Dieter Fischer. Der Tenor vor fünf Jahren: Man müsste mal etwas in Richtung Vereinshistorie machen. Wie so oft schien auch diese gute Idee im Sande zu verlaufen – wäre da nicht Peter Dorsch gewesen.

Der TGT-Sportwart und langjährige Tennisspieler ist seit 2015 Rentner und machte sich vor zwei Jahren an die Arbeit. „Wenn schon ein Buch, dann ein ordentliches“, war seine Devise. Er stützte sich dabei auch auf seine Erfahrungen, die er als Herausgeber von Kalendern mit alten Thedinghauser Motiven gemacht hatte. „Das ist mein Ding.“

Nun ist das Werk fertig und kann sich wahrlich sehen lassen. Auf 80 Seiten gibt es jede Menge Anekdoten, Geschichten, sportliche und gesellschaftliche Highlights und jede Menge Bilder rund um den weißen Sport. Abgerundet wird das Ganze mit Protokollen und Statistiken.

Ein umgebauter alter Bauwagen war das erste Domizil der Tennisgemeinschaft Thedinghausen auf der Anlage an der Eyter.

Vom Gründungsjahr 1972 bis heute lässt Peter Dorsch die Vereinshistorie Revue passieren. Im Zuge der Recherche wurden auch etliche Gespräche mit Zeitzeugen, beispielsweise den Gründungsmitgliedern geführt, von denen heute die meisten nicht mehr selbst zum Schläger greifen. Der Tennissport in Thedinghausen zog seinerzeit auch viele Sportinteressierte aus den Nachbarorten auf das Gelände an der Eyter.

Auch die Neuzeit findet natürlich vielfach Erwähnung. So sind außer der aktuellen Mitgliederliste auch zahlreiche Fotos aus den letzten Jahren zu finden. Peter Dorsch meint: „ Jeder, der einmal in Thedinghausen Tennis gespielt hat, findet sich wahrscheinlich irgendwo wieder.“

Hier stimmt Vorsitzender Fischer zu. „Das Buch ist sehr kurzweilig aufgemacht und auch für Nichtmitglieder interessant. Es ist wirklich bewundernswert, dass Peter diese gewaltige Aufgabe in Angriff genommen hat.“

Buch kostet 25 Euro

Erhältlich ist das Werk zum Preis von 25 Euro bei Buch & Papier Lange in Thedinghausen oder direkt über Peter Dorsch (Telefon 04204/1226).

Obwohl das Gründungsjahr der jetzigen TGT das Jahr 1972 war, lässt der akribische Autor nicht unerwähnt, dass die Anfänge des Tennissports in Thedinghausen schon einige Jahre vorher lagen – und zwar im kleinen Horstedt. 1963 ließ dort der seinerzeitige Lehrer Buchmann an der im Ort eingerichteten Sonderschule einen Tennisplatz auf den asphaltierten Pausenhof malen. In dem Thedinghauser Apotheker Heinz Redlin, dem Wulmstorfer Autohändler Fritz Althausen und den beiden Lehrern Udo Schneider und Manfred Rauh fand er Mitspieler für den damals noch elitären Sport.

Als die Schule in Horstedt 1969 geschlossen wurde, entwickelte sich wenig später, auch aus diesem Kreis heraus, der Tennisverein Thedinghausen – der allerdings zunächst Tennisgemeinschaft Blender hieß und in den Turnhallen in Morsum und Blender spielte, ehe 1974 auf Wiesenland die ersten beiden Plätze (jetzt vier) in Thedinghausen an der Eyter errichtet wurden.

sp

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