Erlebnisreiche Ferienspaßaktion des Hegerings Wesermarsch begeistert Kinder

Adler und Frettchen hautnah

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Begeistert waren 30 junge Gäste von der Ferienspaßaktion des Hegerings Wesermarsch in der freien Natur.

Holtum-Marsch/Jerusalem - Großer Andrang bei der Ferienspaßaktion des Hegerings Wesermarsch in Holtum-Marsch am Schießstand Jerusalem: Mehr als 60 Kinder hatten sich zu dieser erlebnis- und lehrreichen Aktion angemeldet. Am Freitagnachmittag waren zunächst 30 Kinder dabei, die anderen 30 haben das Vergnügen dann am 15. Juli.

Ein musikalischer Willkommensgruß der Jagdbläser „Allerort“ mit dem Signal „Begrüßung“ hallte über das weite Areal am Hiddestorfer Wald. Hegeringleiter Axel Rott richtete herzliche Worte an die jungen Gäste: „Wir freuen uns, dass ihr heute unsere Gäste seid, und wir sind stolz darauf, dass unsere Aktion immer so gut ankommt.“ Gerda Glander, Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit, die mit viel Herzblut alles organisiert hatte und von einigen Mitgliedern des Hegerings tatkräftig unterstützt wurde, teilte die Kinder in eine blaue und eine rote Gruppe ein. Mehrere Stationen waren gebildet worden – die erste zeigte sich bereits als sehr beeindruckend: Falkner Albin Schrutka aus Grasberg ist Jäger aus Leidenschaft. Seine Waffe sind Greifvögel, er hatte sie mitgebracht und erzählte sehr viel darüber: „Wir gehen mit ihnen auf die Jagd, ein Wüstenbussard oder Steinadler erreicht bei der Beizjagd zum Teil 320 Stundenkilometer.“ Schrutka stellte seinen 45-jährigen Steinadler vor, der allerdings an Arthrose leidet und nicht mehr eingesetzt wird. Auch zwei Wüstenbussarde, ein Frettchen und natürlich seinen Deutsch Kurzhaar hatte Schrutka dabei. Gelächter gab’s bei den Kindern, als der Adler neckisch nach der Hand seines Herrn hackte.

Gerda Glander stellte einer anderen Gruppe das Infomobil der Jägerschaft des Landkreises Verden vor, in dem sich zahlreiche heimische Wildtiere befinden, die als Präparate hautnah zu sehen waren und natürlich auch befühlt wurden. Da kamen viele Fragen auf, die natürlich exakt beantwortet wurden.

Peter Münch und Jürgen Glander stellten die Jagdhunderassen vor mit den Vorstehhunden Deutsch Drahthaar, Deutsch Kurz- und Langhaar, Pudelpointer und Weimaraner, großer und kleiner Münsterländer. Und der kleine Thore strahlte: „So einen hat meine Tante auch.“ Die Hunde erhalten meist eine dreijährige Ausbildung, erklärten Münch und Glander. Dann ging’s in den Wald und die Kinder erlebten, wie die Hunde Beute suchen und apportieren.

Dabei wurden die Kinder auch über das Verhalten im Wald unterrichtet – die jungen Gäste kannten sich aber bereits in diesen Punkten gut aus, freuten sich die Jäger, denn: „Wirkungsvolles Schützen der Natur, das ist unsere Arbeit als Jäger.“

Erste Talente wurden bereits beim Üben auf den Jagdhörnern gefunden, die fast perfekte Tonfolgen „hervorzauberten“. Am Stand „Bäume, Sträucher und Getreide“ wussten die Kinder schon allerhand beim Bestimmen von Blättern, Rindenstücken, Körnern und mehr.

Armbrustschießen, Tierbilder ausmalen und als Andenken das LJN-Wappen auf einer Birkenscheibe brennen sowie ein leckeres Grillfest rundeten den hervorragenden Nachmittag zur großen Freude der fröhlichen Kinder und der beteiligten Hegeringmitglieder ab.

jb

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