Havelberg braucht dringend Unterstützung / Probleme wegen Hochwasser

Die Tafel braucht Spenden

Verdener und Havelberger Tafelhelfer beim Verladen (v.l.): Elke Bendig, Gerhard Imig, Wolfgang Mies, Bodo Dügel, Bernd Eggebrecht, Gisela Below, Otto Hofmann und Heike Doppertin. ·
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Verdener und Havelberger Tafelhelfer beim Verladen (v.l.): Elke Bendig, Gerhard Imig, Wolfgang Mies, Bodo Dügel, Bernd Eggebrecht, Gisela Below, Otto Hofmann und Heike Doppertin. ·

Verden - Helfer in Not: Der Havelberger Tafel, die am 1. Juli ihren siebten Geburtstag begeht, gehen die Spenden aus. Das Elbehochwasser hat in der Verdener Partnerstadt dazu geführt, dass die dortige Tafel ihre Arbeit stark einschränken musste, weil die Helfer einen Großteil der Sponsoren von Lebensmitteln nicht mehr anfahren können.

„Die B 107 ist nach dem Deichbruch bei Fischbeck immer noch überflutet und unpassierbar und ein Teil der kleineren Ortschaften rund um Havelberg ist evakuiert. Sollten die Prognosen wirklich zutreffen, dann hält dieser Zustand auch noch mehrere Wochen an“, so der Vorsitzende der Havelberger Tafel, Gerhard Imig.

Um den dringenden Bedarf an Nahrungsmitteln zu erfüllen, hat die Verdener Tafel daher spontan ihre Hilfe angeboten und kurzerhand ihr Warenlager mit den Havelbergern geteilt. Gestern wurden Spenden – rund eine Tonne Grundnahrungsmittel, Fertiggerichte, Kekse und Süßigkeiten – mit einem Transportfahrzeuge samt Anhänger von Tafel-Helfern aus Havelberg abgeholt. „Bei uns war es bei den Spenden schon häufiger eng, aber so eng war es noch nie“, verdeutlicht Imig die Situation. In Havelberg seien keine Lebensmittelproduzenten ansässig, sodass der Tafelbetrieb fast ausschließlich auf die Spenden von Bäckereien und Supermärkten angewiesen sei. „Die Verdener Tafel hat uns schon öfters mit Spenden unter die Arme gegriffen. Dafür sind wir den Freunden sehr dankbar.“

Seinen besonderen Dank richtete Imig dabei an die hiesige Vorsitzende, Heike Doppertin. Sie hatte sich als wahre Helferin in der Not gezeigt, Kontakt zu ihren eigenen, treuen Spendern aufgenommen und um zusätzliche Lebensmittel für die Havelberger Kollegen gebeten. Und ihre Bitten wurden erhört, und sowohl die Firmen Mars und Keks Freitag als auch die Molkerei Frischli haben spontan eine größere Menge an Waren angeliefert.

Normalisieren werde sich die Versorgungslage der Havelberger Tafel erst, wenn sich die Lage in der Hochwasserregion wieder beruhigt habe. Imig: „Zurzeit kann niemand sagen, wie lange noch und in welcher Menge Elbewasser ab der Deichbruchstelle bei Fischbeck in Richtung Norden fließen wird.“ Zudem sei die Gefahr von weiteren Deichbrüchen noch nicht gebannt. · nie

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