Ottersberger setzen als erste im Kreis LED-Technik in Straßenbeleuchtung ein

Stromverbrauch halbiert

Im Kreise der am Bau Beteiligten stellte der Flecken Ottersberg die vom E-Werk mit LED-Technologie ausgestattete energieeffiziente Straßenbeleuchtung im Neubaugebiet „Hamberger Weiden“ vor.

Ottersberg - (woe) · In Sachen Sparen geht dem Flecken Ottersberg ein Licht auf – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn im neuen Baugebiet „Hamberger Weiden“ stattete das Elektrizitäts-Werk Ottersberg die zwölf Straßenlampen mit zukunftsweisender LED-Technologie aus.

Und die neue Technik macht sich jetzt bereits bezahlt, wie Carsten Haverkamp, Leiter des kommunalen Elektrizitätswerkes, und Bürgermeister Horst Hofmann in einem Gespräch vor Ort über die Energieeffizienz der neuen Technik informierten. Als Vorreiter in Sachen Energiesparen „sind wir die ersten in der Region, die die neue LED-Technik in der Straßenbeleuchtung einsetzen“, berichtete Haverkamp im Kreis der am Bau Beteiligten. Bremen habe diese Technik noch nicht eingesetzt, und „als zweite Kommune im Landkreis Verden wird die Gemeinde Oyten nun nachziehen“, ergänzte der E-Werksleiter.

„Mit der LED-Technik sparen wir 46 Prozent an Stromkosten im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln“, betonte Haverkamp. Als Rückmeldung hätten sich die Anwohner bereits sehr positiv über die Lampen mit dem weißgelben Licht geäußert. „Der LED-Technik gehört die Zukunft“, so Haverkamp überzeugt. Die Investitionskosten für die Masten lägen zudem um 38 Prozent günstiger als bei den herkömmlichen Masten.

Die LED-Technik hat der Flecken Ottersberg inzwischen auch am Heimathaus Irmintraut in Fischerhude und am Verwaltungsgebäude des Elektrizitäts-Werkes Ottersberg eingebaut.

Bei einer Lebensdauer pro LED-Leuchte von 50 000 Betriebsstunden halten die Leuchten nach Worten von Haverkamp mehr als 15 Jahre. Und falls ein unachtsamer Autofahrer mal einen Mast anfahre, könne dieser sogar recycelt werden, da er aus Fiberglasfaser bestehe.

Wie vom Erschließungsträger zu erfahren war, verfügt das Baugebiet „Hamberger Weiden“ über 37 Grundstücke. In den vergangenen zwei Jahren seien 17 Grundstücke verkauft worden. Sieben weitere Grundstücke seien reserviert, hieß es.

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