Stadtrat diskutiert Möblierung des Rathausvorplatzes / Platten werden sortiert

Steine des Anstoßes

Mit gelber Kreide sind derzeit die Maße des Podestes auf dem Rathausvorplatz aufgezeichnet. Zur Verdeutlichung der Dimensionen haben wir die Fläche ausgefüllt. ·
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Mit gelber Kreide sind derzeit die Maße des Podestes auf dem Rathausvorplatz aufgezeichnet. Zur Verdeutlichung der Dimensionen haben wir die Fläche ausgefüllt.

Verden - Der Rathausplatz: „Gute Stube“ nannte ihn Bürgermeister Lutz Brockmann am Dienstag bei einer Sitzung des Stadtrates. Als „unser Schmuckstück“ bezeichnete ihn Anja König (CDU). Zurzeit sind auf der Fläche aber die Steine des Anstoßes reich gesät.

Die schon verlegten Platten werden derzeit auf Frost-Tau-Wechsel und Tausalzbeständigkeit geprüft, gab Brockmann bekannt. Parallel dazu sei der Lieferant damit beschäftigt, das noch nicht verarbeitete Material auszusortieren. Frei nach „Aschenputtel“ heißt es nun: die grauen und grau-gelben ins Töpfchen, die gelben ins Kröpfchen.

Gleiches gelte auch für das Podest, so Brockmann weiter. Die Blöcke dafür stammen ebenfalls aus Portugal und „sind weitestgehend hergestellt“. „Auch diese Blöcke werden einer Sortierung unterzogen“, teilte der Bürgermeister mit. Weiter hieß es: „Die Stadt hat die Baufirma aufgefordert, die Mängelbeseitigung ohne Verlängerung der Bauzeit zu organisieren und einen Vorschlag zur Umsetzung zu unterbreiten. Aufgrund der bestehenden Verträge gehen alle durch die Mängelbeseitigung entstehenden Kosten nicht zu Lasten der Stadt Verden.“

Zunächst hatten sich der Rat und der davor tagende Ausschuss für Straßen und Stadtgrün mit der Möblierung des Platzes befasst. Dabei ging es eigentlich nur um drei Bäume und so genannte mobile blühende Grünelemente, also bepflanzte Kübel. Weil zur Möblierung aber auch das Podest gehört, ließ Ratsvorsitzender Horst-Heiner Pabst auch eine weitere Diskussion darüber zu.

Zurzeit ist in Höhe der Deutschen Bank eine gelbe Markierung auf dem Asphalt zu erkennen. Sie kennzeichnet die Umrisse des Podestes, angeblich bis auf fünf Zentimeter genau – und rief erneut die Kritiker auf den Plan. Viel Platz für den Verkehr bleibe da nicht, meinte Anja König. Fraktionskollege Jens Richter gab ihr Recht und forderte, den angezeichneten Standort noch einmal zu überprüfen.

Als innovativ bezeichnete es Johanna König (Grüne), während Henning Wittboldt-Müller (FDP) schimpfte, es sei unnütz, im Weg und schränke die Nutzung des Platzes ein. Davon wollte Lutz Brockmann aber nichts wissen. Im Gegenteil. Beim ihm hätten sich bereits die ersten Gruppen gemeldet und sich nach Auftrittsmöglichkeiten auf dem Podest erkundigt, gab der Bürgermeister an.

Weil aber allen klar war, dass das Podest kommen wird, besann man sich schließlich wieder auf die Beratungsvorlage und beschloss mehrheitlich das Anpflanzen von zwei Apfel-Bäumen an der Einmündung des Carl-Hatzky-Weges und einer Zierkirsche gegenüber der Einmündung Herrlichkeit.

Geplant sind außerdem fünf Sitzbänke. Die Entscheidung über ihr Aussehen vertagte der Rat allerdings. Und über die „mobilen blühenden Grünelemente“ wird der Ausschuss für Straßen und Stadtgrün zu befinden haben. · kp

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