Umfassendes Informationsangebot auf dem ersten Dörverdener Energietag lockte leider wenig Besucher in die Mensa

Sonnenschein hielt wohl die Gäste fern

Die seltene Gelegenheit, direkt mit den Experten zu fachsimpeln, nutzten nur wenige Gäste.

Kirchlinteln - DÖRVERDEN (nie) · Energetische Sanierung, regenerative Energien, umweltfreundliches Heizen, Energiesparen, neue Energiegesetze und viele weitere Themen aus diesem Bereich griff der erste Dörverdener Energietag auf, zu dem die Gemeinde und regionale Kooperationspartner aus Handwerk, Handel, Dienstleistung und Energieversorgung ins örtliche Schulzentrum eingeladen hatten.

Hohe Preise und Klimawandel: Es gibt noch viele weitere Gründe, um Energie zu sparen. Wie das geht, wollten die Experten beim Dörverdener Energietag erklären, aber ausgerechnet das Klima hat sich nachteilig auf die Besucherzahlen ausgewirkt. „Angesichts des Sonnenscheins scheinen viele Leute der Gartenarbeit heute den Vorzug zu geben“, so eine leicht enttäuschte Bürgermeisterin Karin Meyer, die am Vormittag die Aussteller und Besucher begrüßte.

„Das Geld schmeißen wir zum Fenster raus.“ Das Sprichwort aus dem Volksmund ist brisanter denn je. Dabei gibt es für Haus- und Wohnungsbesitzer eine umfangreiche Palette von Möglichkeiten, um Energie zu sparen. Das Angebot ist groß, wie die kleine Regionalmesse zeigte. Ob Pelletheizung, Solar- und Photovoltaikanlagen, Wärmedämmung, eine ökonomischere Wasser- und Heizanlage oder umweltfreundliche Automobile: Rund 20 Unternehmen aus der Gemeinde und der umliegenden Region standen den Interessierten in Sachen Energie Rede und Antwort. Darüber hinaus veranschaulichten Ausstellungsstücke, Technologievorführungen und diverse Vorträge die neuesten Methoden. Dass der Energietag dennoch kein voller Erfolg wurde, lag eindeutig am zu geringen Publikumsinteresse.

„Die Besucherzahlen sind ein wenig ernüchternd“, so ein Aussteller von Solaranlagen. „Wir sind ja Befürworter von Sonnenschein und jetzt haben wir gerade ihm das zu geringe Besucherinteresse zu verdanken“, verdeutlichte er die Ironie. Sowohl für die Aussteller, als auch für die Zielgruppe des Energietags bedauerlich. Gelegenheiten, sich kostenlos so umfassend über die einzelnen Möglichkeiten zu informieren und direkt mit den Experten und den ausführenden Unternehmen aus der Region zu fachsimpeln und zu diskutieren, sind schließlich äußerst selten.

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