Dagegen Massen im Ueser Party-Großzelt / Beiderseits der Weser Prachtfeuerwerk

Silvester in der City fast tot

Riesenandrang auch beim Tanzen gab es auf der ersten Silvesterparty „Hafen in Flammen“ beim Ueser Bootshaus-Restaurant im 1000-Personen-Großzelt .
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Riesenandrang auch beim Tanzen gab es auf der ersten Silvesterparty „Hafen in Flammen“ beim Ueser Bootshaus-Restaurant im 1000-Personen-Großzelt .

Achim - Party im Zelt, Polonaise um den Kreisel oder ein Küsschen um Mitternacht? Damit begrüßten die Achimer das Jahr 2014 – und mit vielen Raketen. Besonders ruhig verlief der Jahreswechsel hingegen in der Innenstadt. Rund um den Bibliotheksplatz stießen um Mitternacht nicht mal 100 Feierfreudige an. Dafür wurde an der Ueser Brücke um so kräftiger gefetet.

Schon gegen halb acht Uhr war das 1000-Personen-Zelt dort gut gefüllt, und Plätze wurden knapp. Nach Speisung der Massen am großen Buffet bot ein DJ Tanzmusik zum Mitgehen von Disco bis AC/DC. Prosecco und andere Getränke gab’s reichlich, jedoch wurde der nächtliche Kaffee von Vielen vermisst.

Was dann um Mitternacht zurückhaltend anfing und schon zu stocken drohte, entwickelte sich tatsächlich zum „Hafen in Flammen“: ein Feuerwerk mit atemberaubendem, vielbejubeltem Finale. Doch auch am gegenüberliegenden Weserufer gab es ein leuchtendes Feuerwerks-Trommelfeuer, das erst gegen 0.40 Uhr langsam verebbte.

Im Kasch fand die traditionelle Familien-Silvesterfete statt. Während DJ Heiko Knüppel Chartmusik spielte, zündeten schon weit vor Mitternacht die Kinder draußen erste Feuerwerkskörper. „Wir feiern das erste Mal bei der Familienfete und sind mit 20 Bekannten aus Achim, Bremen und Bassen im Kasch. Hier trifft man viele nette Leute, und die Kinder weiß ich auch sicher aufgehoben“, sagte Alexandra Krone. Außerdem lobte sie den fairen Eintrittspreis und den Gemeinsinn aller Besucher.

Zum Jahreswechsel tauschten sich die Feiernden natürlich auch über gute Vorsätze aus. „Ich werde mehr für Mathe machen, denn ich möchte eine gute Note haben, um aufs Gymnasium wechseln zu dürfen“, erzählt die elfjährige Leonie Ehrhardt aus Thedinghausen.

„Als guten Vorsatz habe ich den Klassiker, mir das Rauchen abzugewöhnen. Aber ich befürchte, in einigen Tagen, wenn es wieder stressig wird, fange ich wieder an. So ging es mir schon in den vorigen Jahren“, seufzt Jasmin. Mit einigen Freunden feierte die 21-Jährige im „Dröönläänd“ ins neue Jahr.

Weitere Partys liefen im Atrium und in den „Katakomben“. Vor den Lokalen schossen die Besucher um Mitternacht zahlreiche Licht- und Knalleffekte in den Himmel oder zogen als Polonaise um den Gieschen-Kreisel.

Noch vor zehn Jahren hatten sich mehrere hundert Menschen in der Silvesternacht auf dem Bibliotheksplatz versammelt.

Inzwischen lohnt sich der Abstecher in die Fußgängerzone kaum noch: Nur wenige Dutzend Achimer steuerten den zentralen Platz an. Dementsprechend mau war die Zahl der glitzernden Raketen, bengalischen Feuer und Böller. · cb/la

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