Pastorin Anke Döding feierte ein letztes Mal Gottesdienst mit ihrer Gemeinde / Dank für engagierte Arbeit

Sehr herzliche Worte zum Abschied

Blumen und noch viel mehr gab es zum Abschied für Pastorin Anke Döding. Fotos(2): Bruns

Kirchlinteln - WITTLOHE (wb) · Rund 400 Menschen verabschiedeten sich gestern Vormittag von Pastorin Anke Döding. Nach 16 Jahren verlässt sie die Kirchengemeinde Wittlohe und wechselt nach Wolfsburg. In der St.-Jakobi-Kirche wurde ein Gottesdienst zur Verabschiedung der 47-jährigen Pastorin gefeiert. Anschließend gab es einen großen Empfang im Pfarrgarten. Bei den zahlreichen Grußworten wurde viel gelacht, aber so einige wischten sich auch Tränen aus den Augen.

Zunächst dankte Wilhelm Manke als Kirchenvorstandsvorsitzender der beliebten Pastorin. „Du hast die Verzweifelten und Traurigen getröstet, den Müden und Mutlosen konntest du Zuversicht und Gottvertrauen geben“, so Manke. „Eine bessere Seelsorgerin haben wir uns zu keiner Zeit gewünscht. Du warst da, wo du gebraucht wurdest. Du warst und bist einfach Spitze.“

Als er zum ersten Hochzeitstag gratulierte, der genau auf diesen Tag fiel, entbrannte Applaus in der voll besetzten Kirche. Dödings Ehemann Hartmut Talke ist ebenfalls Pastor, bislang in einer Gemeinde in Schwanewede. Beide wechseln nach Wolfsburg, wo sie ihren Beruf weiter ausüben und gleichzeitig zusammen leben können.

Zur Verabschiedung gestern war auch Superintendent Dieter Rathing gekommen, der die beiden am 29. August 2010 getraut hatte. Er lobte die Pastorin, die stets das gesagt habe, was ihr auf dem Herzen lag. „Jeder, der dich kennt, weiß, dass dir das auch auf der Zunge liegt.“

Bürgermeister Wolfgang Rodewald dankte Döding im Namen der Gemeinde und aller Ortsvorsteher, die ebenfalls nach Wittlohe gekommen waren. Er habe ihre „positive Ausstrahlung“, ihre „wohltuend offene, herzliche und zupackende Art“ und ihr „Gespür für Menschen“ immer sehr geschätzt. „Sie sind eine Pastorin mit viel Elan und Herzenswärme. Vielen Dank für alles. Wir werden sie vermissen“, so Rodewald.

Sehr persönlich und herzlich verabschiedeten sich Diakonin Insa Heimsoth und Irene Firley, Vorsitzende des Besuchsdienstes. Für die meisten Lacher sorgte Dr. Anita Kracke vom Posaunenchor Wittlohe, die jede Menge Geschenke für das Schweben auf „Wolke sieben“ mitgebracht hatte.

Gemeindebrandmeister Dieter Bergstedt sprach Grußworte, ebenso Friedel Koch, stellvertretend für den Sozialverband, Kirchlintelns Pastorin Anja Niehoff und einige mehr. „Ihre schönste Eigenschaft ist ihre Offenheit, die war ein Geschenk für uns“, sagte Lore Bittermann vom Frauenkreis. „Wir wissen, was und wen wir mit ihnen verlieren. Gehen sie mit Gott, und haben sie Dank für alles“, gab sie Pastorin Anke Döding mit auf den Weg.

Und der blieb, nur sich zu bedanken, für all die netten Worte, die Geschenke und die gute Zusammenarbeit. Wittlohe sei ihr Zuhause geworden, sagte sie, und noch eine halbe Stunde nach Verlassen der Kirche schüttelte sie draußen vor der Kirche Hände. Alle wollten sich persönlich von ihrer beliebten Pastorin verabschieden.

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