Voller Musik und Bewegung: Die Traditionsfeier der Steiner-Schule

Sechste schon Czardás-fit

Ein musikalisch-tänzerisches Feuerwerk wurde auf der bunten Monatsfeier der Steiner-Schule abgebrannt.

Ottersberg - Schwungvoll rhythmisch, diesmal auch unterstützt von eigener Körperbewegung, wurde die traditionelle Monatsfeier der Ottersberger Rudolf-Steiner-Schule mit einem Gospel des Oberstufenchores eröffnet. Janine Smith bringt die so viel steiferen europäischen Leiber in Bewegung.

Gleich darauf kam Besuch aus Budapest: eine kleine Zigeunerkapelle wurde zünftig mit Wein und „Jó napot“ begrüßt, bevor sie gemeinsam mit dem SechsteKlasse-Orchester einen Czardás anstimmte.

Die dritte Klasse hatte den „Reigen seliger Geister“ aus Glucks „Orpheus und Euridike“ eingeübt, und die „Sechste“ begab sich später mit Hilfe Beethovens auf „Die Suche nach dem verlorenen Groschen“ - und fand ihn! Lauter Schokoladentaler erfreuten daraufhin die vorn Sitzenden.

Ein Leierorchester der „Dritten“ spielte ein bezauberndes Abendlied, ohne einzuschläfern. Den „Ritt in den Tod“ nach C.F.Meyer überlebte die „Sechste“ dann wohl dank geführter, schöner Bewegungen. Sie hatte sich vorgenommen, einmal möglichst auf jegliche Alltagsbewegungen zu verzichten. Das gelang eindrucksvoll.

Die Hexen der 8. Klasse stimmten eurythmisch ein Lied aus der Hexenküche an und erinnerten daran, dass die Faschingszeit naht. Gemeinsam mit Nora Seeger hatten Neunt- und Zehntkläßler erneut Hip-Hop und Elft- und Zwölftklässler moderne Tanzformen, basierend auf klassischem Ballett, einstudiert.

Edna aus der siebten Klasse stellte mit ihren Freundinnen erneut einen Song aus eigener Werkstatt vor. Eindrucksvoll waren der musikalische Aufbau, die kleine Choreografie und natürlich auch die stimmliche und pianistische Darbietung.

Abschließender Höhepunkt war der gemeinsame Gesang auf den Birkenring (Pekkarinen) durch vierte und siebte Klasse. Die Sehnsucht nach Sommer, Licht und Lebensfreude lebte auf im beschwingten Tanz der Viertklässler, unterstützt durchs Orchester der „Großen“.

Und die Sprache? Trat diesmal etwas kürzer. Immerhin spielten die Zweitklässler ein Katz-und-Ratte-Spiel auf Französisch, sprachen die Siebtklässler ein englisches Gedicht von Silverstone und eine eigene Fassung: Wieviel Liebe empfängt man? Soviel, wie man gibt! Den Morgenspruch präsentierte die „Fünfte“ auf deutsch, auf englisch und französisch.

Im Anschluss an die Monatsfeier bedankten sich die Oberschüler mit Wellness-Gutschein und Gedicht bei Rainer Ehlers für die erneut gelungene Organisation der alljährlichen Skifreizeit. Er und Christine Holle teilten dann die errungenen Sportabzeichen aus: insgesamt 111, darunter allein 23 goldene in der neunten Klasse.

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