Jugendchor der Selk trifft sich in Verden / Abschlusskonzert in der Zionskirche

Schönes aus allen vier Ecken

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Der Jugendchor der Selk gab nach intensiven Proben ein Abschlusskonzert in der Zionskirche. ·

Verden - VERDEN · Es wurde fleißig geprobt und am Ende stand die Erkenntnis: Die Mühen hatten sich gelohnt. Das bewies der Jugendchor der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (Selk) in Verden bei seinem eindrucksvollen Konzert in der Zionskirche.

Unter der Leitung von Kantorin Antje Ney lernten die 40 jungen Menschen, angereist aus vielen norddeutschen Gemeinden, A-cappella-Werke unterschiedlicher Stilistik kennen und beschäftigten sich zudem mit den biblischen Texten der geistlichen Chorwerke.

Und die 13- bis 23-jährigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen waren engagiert dabei. Die Ergebnisse der Probenarbeit präsentierte der Chor bei dem Abschlusskonzert. Auf dem Programm standen Werke aus verschiedenen Epochen, vom Barock bis zur Moderne.

Der Chor eröffnete den Auftritt mit „Gott unser Schöpfer“, einer Choralmotette von Zsolt Gárdonyi, nach einem ungarischen Dankeslied. Nachdem Pastor Carsten Voß die Gemeinde begrüßt hatte, glänzte das Ensemble mehrstimmig mit „Es ist ein köstlich Ding“ von Johann Staden für dreistimmigen Frauenchor und mit „Jauchzet Gott alle Land“ aus den geistlichen Konzerten von Samuel Scheidt für fünfstimmigen Chor und Basso continuo. Auch bei dem Kanon von Otto Kaufmann „Christus ist die Tür“ klang der Chor harmonisch.

Weitere Glanzlichter des Programms waren das innig gesungene „Vor deinem Kreuz Herr“ von Klaus Heizmann und Johannes Jourdan und „Kyrie“ des zeitgenössischen Künstlers Urmas Sisask. Ein eindrucksvolles Klangerlebnis bot der Osterkanon „Christ ist erstanden“ von Urs Schweizer. Die schönen Stimmen erklangen aus allen vier Ecken der Kirche.

Ein Hauch von Gospel gab es gegen Ende des Konzertes mit „Shine, Jesus shine“ von Gordon Schultz. Hier strahlten auch die jungen Sängerinnen und Sänger und ihre Freude am gemeinsamen Musizieren wurde besonders deutlich. Das Gleiche galt für den Spiritual von Jester Hairston „I Can Tell the World“.

Mit Sisasks „Gloria Tibi, domine“ und einer kleinen Zugabe verabschiedeten sich der Jugendchor unter dem begeisterten Applaus des Publikums. · ahk

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