Stadttombola-Verein schüttet 20 000 Euro aus / Bilanz-Tour mit Axel Burmeister

Schöne Kunde im Bürgerbus

Da konnte gar nichts schief gehen: Pastor im Ruhestand Michael Hassenpflug saß gestern am Steuer des Bürgerbusses. Er chauffierte alle sicher nach Embsen und zurück. ·
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Da konnte gar nichts schief gehen: Pastor im Ruhestand Michael Hassenpflug saß gestern am Steuer des Bürgerbusses. Er chauffierte alle sicher nach Embsen und zurück. ·

Achim - „Nächste Haltestelle: Borsteler Weg. Ausstieg in Fahrtrichtung rechts“. Die routinemäßigen Ansagen kamen gestern Morgen regelmäßig vom Achimer Pastor im Ruhestand Michael Hassenpflug.

Er ist einer der ehrenamtlichen Fahrer des Bürgerbusses. Der diente in diesem Fall nicht nur Transportzwecken. Im Innern nämlich gab Axel Burmeister, Vorsitzender des Achimer Rotary-Stadttombola-Vereins, während der Fahrt vom Schmiedeberg nach Embsen und zurück eine Art Bilanz-Pressekonferenz.

40 000 Lose verkauft, einen Umsatz von 39 895 Euro geschafft, größtenteils gestiftete Preise im Gesamtwert von 53 500 Euro verlost und vor allem: 20 000 Euro als Erlös für Spendenzwecke übrig behalten. So sehen zentrale Zahlen zur mittlerweile fünften Achimer Stadttombola aus.

105 Lose werden noch vermisst – laut Burmeister ein relativ geringer Prozentsatz im Vergleich zu Vorjahren. Die Preise seien bis auf ein paar Seifenschalen und kleine Teddybären alle abgeholt.

„Wir bitten den Bürger, uns einen Euro zu geben und bieten dafür verlockende Gewinne sowie gleichzeitig die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun“, fasste der Stadttombola-Chef das Erfolgskonzept zusammen.

5000 Euro kommen jetzt der „Achimer Tafel“ für Bedürftige zu Gute. Mit rund 50 freiwilligen Helfern hatte sie die Tombola-Aktion etwa bei der Preisausgabe im Rathaus unterstützt. Der Spendenbetrag werde zur Hälfte für Fahrt- und andere laufende Kosten verwendet, erläuterte Tafelvereinsvorsitzender Rainer Kunze im Bus. Der andere Teil sie mit zum Ansparen für ein zusätzliches Fahrzeug vorgesehen.

Mit ebenfalls 5000 Euro wird das Achimer Rotary-Berufsvorbereitungsprojekt für Hauptschul-Zehntklässler bedacht. Etliche Hauptschüler hatten sich auch wieder beim Tombola-Losverkauf in der Marktpassage und Innenstadt bewährt. Knapp 1000 Lose brachten sie an den Mann oder die Frau.

2500 Euro für die Waldheim-Einrichtungen in Cluvenhagen und Achim, 1200 Euro für den Rotary-Jugenddienst, 1000 Euro für den Bürgerbus, 600 für die Badener Lebenshilfe-Schule, 1200 für kleinere Vorhaben und nicht zuletzt 1000 Euro für das Rotary-Grundschul-Projekt „Lesen lernen, Leben lernen“ listete Burmeister weitere Spendenadressaten auf.

Allen ehrenamtlichen Unterstützern der fünften Achimer Stadttombola sowie der Stadt Achim dankten er und Kunze herzlich. Der erfolgreichste Verkäufer blieb ebenfalls nicht unerwähnt. Es war der bald 97-jährige Vinzenz Benesch. In gut drei Wochen hatte er rund 2700 Tombolalose veräußert.

Sicher sei schon, dass im November 2012 die sechste Achimer Stadttombola anlaufe, bekräftigte Burmeister gestern noch. · la

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