Ortsausschuss Bierden: Probleme im und beim Neubaugebiet Kämpe besprochen

Schmalerer Steinweg und „große Klötze“ in der Kritik

Große, dreigeschossige „Klötze“ im Neubaugebiet Kämpe wurden auf der Ortsausschusssitzung kritisiert. „Wir sollten froh sein, dass hier dringend benötigter Mietraum geschaffen wird“, gab hingegen Ausschussmitglied Larne Sprenger (CDU) zu bedenken. ·
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Große, dreigeschossige „Klötze“ im Neubaugebiet Kämpe wurden auf der Ortsausschusssitzung kritisiert. „Wir sollten froh sein, dass hier dringend benötigter Mietraum geschaffen wird“, gab hingegen Ausschussmitglied Larne Sprenger (CDU) zu bedenken. ·

Bierden - „Am besten teilen Sie Ihren Tadel, aber auch Lob für gelungene Arbeit direkt vor Ort den dort Tätigen mit“, riet Verkehrsplaner Stefan Schuster aus der Verwaltung den Bierdener Neubürgern im großen Baugebiet Kämpe. Zuvor hatten am Dienstag auf der Ortsausschusssitzung in der Grundschule einige ihrem Unmut über einzelne Punkte Luft gemacht.

Da ging es zum Beispiel um den nach Ausbau schmaleren Steinweg, der Gegenverkehr kaum noch ermögliche. „Ein klarer Planungsfehler“, wurde moniert.

Schuster betonte, dass trotz der leichten Verengung dieser Weg immer noch innerhalb der „Regeldurchschnittsbreite“ liege. Zudem gelte die Regel „Je breiter die Fahrbahn, desto schneller wird gefahren“. Gerade dies aber sollte ja im Bereich des neuen Wohngebiets verhindert werden.

Ein weiteres „Kämpe-Problem“ sprach Werner Wippler an, der dort seit kurzem mit seiner Familie wohnt: Sickergräben an der Straße seien inzwischen so weit von Gras überwuchert, dass sie kaum noch erkennbar sind. „Da kann sich jemand schnell alle Knochen brechen“, so Wippler.

In Sachen Pflege der Mulden „haben wir dem Erschließungsträger schon kräftig auf die Füße getreten“, versicherte Schuster. Leider könne die Stadt hier nicht selber aktiv werden und mähen.

Der Winterweg werde in etwas schmalerer Form ordentlich wiederhergestellt, bestätigte der Planer auf entsprechende Nachfrage. Ihn als Verbindungsweg „aufzumachen“, sei allerdings nicht vorgesehen.

Einiges habe sich bei der Zeitplanung für das Baugebiet verschoben – etwa beim Schaffen von Parkplätzen, hieß es. Auch in puncto Spielplatz müsse man „den Investor in die Pflicht nehmen“, zumal Kämpe schon bald voll bewohnt sei.

Tom Mix von der städtischen Grundstücks- und Gebäudeverwaltung (GGA) teilte mit, dass Vorschläge zur Gestaltung aus einer Bürgerversammlung aufgenommen wurden und alles „in Pläne gegossen wird“. Im Herbst könne der Spielplatz schon hergerichtet sein, meinte der Ortsausschussvorsitzende Walter Rau.

Dr. Harald Koch hatte kritisiert, dass einige „große Klötze“ mit drei Geschossen zum Teil dicht nebeneinander im Baugebiet hochgezogen wurden. Hiermit werde dem starken Bedarf nach Mietwohnungen entsprochen, „und dafür sollten wir dankbar sein“, fand Ortsausschussmitglied Larne Sprenger (CDU). · la

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