Ortsrat Daverden sieht keine Probleme bei zweiter Fläche

Sandabbau unter den Lärmgrenzwerten

Sandabbau in Daverden ist nichts Neues. Nun will die ausführende Firma die Abbaufläche erweitern.  
Archivfoto: Wenck
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Sandabbau in Daverden ist nichts Neues. Nun will die ausführende Firma die Abbaufläche erweitern. Archivfoto: Wenck
  • Sandra Bischoff
    vonSandra Bischoff
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Daverden – Der Ortsrat Daverden hat sich am Mittwochabend während seiner Sitzung mit einer Ja-Stimme sowie zwei Enthaltungen für weiteren Sandabbau ausgesprochen. Ortsbürgermeisterin Silke Brünn (SPD) erklärte ihre Enthaltung damit, dass sie beruflich mit dem Thema befasst sei.

Die Firma Rohstoffbetriebe Oker hat laut Beschlussvorlage eine Genehmigung für den Trockenabbau von Sand beantragt. Die rund sechs Hektar große Abbaufläche befindet sich zwischen der Lindholzer Straße und der Straße Auf dem Branden und somit in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Abbaustätte. Geplant sind drei Bauabschnitte, beginnend im Norden am Gemeindefeldweg bis zur Lindholzer Straße im Süden. Die Abbautiefe liegt zwischen sechs und neun Metern.

Die Firma will spätestens im kommenden Jahr mit den Arbeiten beginnen. Sie erstrecken sich voraussichtlich über zehn Jahre. „Die Trockenmaterialentnahme soll dabei parallel zum Nassabbau in den anliegenden Altabbau- beziehungsweise Erweiterungsentnahmegebieten erfolgen“, heißt es in der Beschlussvorlage.

Aufgrund der Wohnbebauung in unmittelbarer Nähe des Gebiets wurde im Rahmen des Genehmigungsantrags eine schalltechnische Untersuchung erstellt, mit dem Ergebnis, dass die „ermittelten Beurteilungspegel an den Wohnhäusern der näheren Umgebung den zugrunde zu legenden Immissionsrichtwert der TA Lärm für Dorfgebiete für die Tageszeit deutlich unterschreiten. In der Nachtzeit sind durch die Anlage keine Geräuschimmissionen zu erwarten“.

Das innerbetrieblich eingerichtete Wegenetz von und bis zur Fahrzeugwaage bleibe erhalten und werde auch für die Erweiterungsfläche genutzt. Diese soll über die Querung des Wegs „Auf dem Branden“ und über das Flurstück 310, das im Eigentum des Fleckens Langwedel steht, erschlossen werden. Dazu brauchte es die Zustimmung der Gemeinde.

„Das hat der Antragsteller gut gemacht, dass er im Vorfeld eine Anfrage an uns gestellt hatte, ob er die Gemeindewege nutzen kann“, erklärte Langwedels Bürgermeister Andreas Brandt auf Nachfrage. Der Gemeinderat hatte der Nutzung des Wegs bereits im vergangenen November zugestimmt. Die eigentliche Ausbaugenehmigung erteilt der Landkreis.  sb

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