Letztes Jahr 139 Häuser für 25,6 Millionen Euro / Steigerung um 54 Prozent

Rekorde beim Wohnungsbau

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Wohnen am Stadtwald ist sehr gefragt.

Achim - Von Manfred Brodt. Vor Jahren noch hatten Experten prognostiziert, beim Wohnungsbau sei der Markt gesättigt. Die Jahre 2012 und 2013 strafen sie Lügen. Der Wohnungsbau verzeichnet gerade auch in Achim Rekorde.

Die Zahl der neu errichteten Häuser erreichte 2012 einen Höchststand, wie man ihn hier seit 2005 nicht mehr erlebt hatte. Damals hatte es noch einen Boom gegeben, als die Eigenheimzulage ausgelaufen war.

Die jetzige positive Entwicklung hat allgemeine und ortsbedingte Ursachen. Zum einen ist die wirtschaftliche Lage recht gut und sind die Bauzinsen auf einem historischen Tiefstand. Die Stadt Achim und private Bauträger bieten zum anderen attraktive Baugebiete in den verschiedenen Ortsteilen an.

Nach letztem Stand wurden 2012 in Achim 128 Wohngebäude und elf Mehrfamilienhäuser beantragt, was zusammen 183 neue Wohnungen ergibt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um satte 54 Prozent.

Ruckzuck läuft die jahrelange Brache am Kämpe voll. ·

Die meisten Wohnbauvorhaben wurden für den Ortsteil Uesen mit 41 beantragt, wohl überwiegend im Neubaugebiet auf ehemaligem Kasernengelände am Stadtwald. Es folgen Bierden mit 34, Baden mit 23, Uphusen mit 13, Achim mit elf, Bollen, Embsen und Borstel mit sechs folgen. Dahinter verbergen sich besonders die Baugebiete Achimer Stadtwald in Uesen, Kämpe in Bierden, Wohnen am Lahof in Baden und am Bakenberg in Uphusen. All diese Wohngebiete werden in rasantem Tempo mit neuen Häusern besiedelt.

Drückt man das finanziell aus, sind die Zahlen auch imposant. 25,6 Millionen Euro sind 2012 in Achim in neue Wohngebäude investiert worden. Waren es 2010 nur 15 und 2011 nur 19 Millionen Euro, lag man in den Jahren 2006 bis 2009 nur bei zehn Millionen Euro oder darunter.

Auch für 2013 erwartet die Rathausspitze weiterhin eine starke Nachfrage nach Wohngrundstücken. Die Baugebiete Achimer Stadtwald, Am Bakenberg, Kämpe und Lahof sowie Rotenburger Straße in Baden werden dann in ihren jeweiligen Bauabschnitten vollständig vermarktet und bebaut sein. Am Stadtwald und am Bakenberg wird man nach der entsprechenden Erschließung dann gleich in die Vermarktung für die zweiten Bauabschnite gehen.

Neue Baugebiete erfordern neue Straßen, deren Kosten in Achim auf die neuen Grndstückseigentümer umgelegt werden, aber auch mehr Plätze in Kindergärten und Schulen.

Den den Häusern folgenden Infrastrukturkosten stehen dann die vermehrten Steuereinnahmen und Beiträge der Neubürger gegenüber, die in den schönen Neubaugebieten des der Großstadt nahen Achim eine e neue Heimat gefunden haben.

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