Ehmken-Hoff-Verein: 40 Radler warben in der Gemeinde für das Projekt / Aufbruchsstimmung und Vorfreude

Radler machten neugierig aufs Kulturgut

Vor dem Regen: Beim Start von Hülsen nach Westen waren alle Radler noch trocken.

Verden - DÖRVERDEN (kt) · Ein voller Erfolg war die vom Ehmken-Hoff-Verein und der H. F. Wiebe Stiftung mit Unterstützung der Gemeinde organisierte Fahrradtour mit dem klangvollen Titel „Tour de Kultur“. Trotz trüber Wetteraussichten waren gut 40 Radlerinnen und Radler zum Rathaus Dörverden, dem Startpunkt der Tour, gekommen.

Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Rainer Herbst, und den zweiten Vorsitzenden des Ehmken-Hoff-Vereins, Frank Gardeike, erhielten erst einmal alle anwesenden ehrenamtlichen Helfer ein schickes Shirt mit dem Ehmken-Hoff-Vereins-Logo, denn schließlich sollten die Aktiven deutlich zu erkennen sein.

Danach startete der Tross, um nacheinander alle zehn Ortschaften der Gemeinde anzufahren. Erste Station der Tour, die den Zweck hatte, den Ehmken-Hoff-Verein vorzustellen und Werbung für das Kulturgut zu machen, war Barme. Von dort ging es weiter nach Diensthop, wo die Gruppe bereits von Ortsvorsteher Michael Müller erwartet wurde, der einige Erklärungen zur Ortschaft gab. Weiter ging es nach Hülsen. Hier stellte Werner Osthoff, Sprecher des Kulturförderkreises Hülsen, in Anwesenheit von Ortsvorsteherin Jutta Heil die Schafställe vor. Über Westen, wo im Amtshaus eine Pause eingelegt wurde, bei der Margret Herbst und Angelo Gotti, Mitglieder des Heimatvereins Westen, die Radler mit Kartoffelsalat und Würstchen sowie Getränken versorgten, ging es weiter nach Barnstedt. Hier begrüßte Ortsvorsteher Heinrich Wehland die Teilnehmer und erzählte Wissenswertes über die Ortschaft.

In Ahnebergen angekommen, warteten Ortsvorsteher Hermann Scholing und seine Helfer in der Pluckschün bereits mit Kaffee und Kuchen auf die Radler. Scholing brachte für diesen Anlass sogar einen Mähdrescher aus dem Jahre 1938 in Gang, der angetrieben von einem Motor mit vier Pferdestärken vor sich hin tuckerte. „Heute haben die Mähdrescher etwa 460 PS und produzieren statt acht Zentner Weizen pro Stunde acht Tonnen“, berichtete Scholing.

Weitere Stationen waren die Ortschaften Wahnebergen und Stedebergen, wo die Ortsvorsteher Hans-Werner von Bargen beziehungsweise Ulrich Thies etwas zu ihren Heimatdörfern sagten. Danach wurde Stedorf angefahren – und von da an prasselte auf die Radlerinnen und Radler ein kräftiger Regen hinunter.

Der Ehmken Hoff war Endstation der Tour, die Bürgermeisterin Karin Meyer für eine gute Idee befand, das Kulturgut in der ganzen Gemeinde bekannt zu machen, denn es würde schließlich auch der ganzen Gemeinde zugute kommen.

Jede Ortschaft spendete übrigens für den Ehmken Hoff je einen Obstbaum alter Sorte. Diese sollen am 24. Oktober auf dem Pachtgrundstück der Kirche eingepflanzt werden. Rainer Herbst zog am Ende der gelungenen Tour ein positives Resümee. „Es war eine gelungene Rundreise durch die Gemeinde Dörverden, mit viel Aufbruchstimmung um das Kulturgut Ehmken Hoff, das im nächsten Jahr in Betrieb gehen soll“.

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