13 Kinder unternehmen eine fünftägige künstlerische Entdeckungsfahrt über die Weltmeere

Pinselpiraten entern Bierden

Der „blutige“ Jan (links) und der „schrecklich blutige“ Finn drücken durch ihre Bilder Gefährlichkeit und Abenteuerlust aus.

Achim - ACHIM (as) · „Ich male gleich ein schreckliches Seeungeheuer, eine Insel und ein Schiff“, erklärte die zehnjährige Elisabeth. Die Schülerin nimmt gemeinsam mit zwölf anderen Kindern an der Ferienspaßaktion „Pinselpiraten“ teil.

Der Kunstverein Achim bietet diese Veranstaltung an. Noch bis Freitag trifft sich die Gruppe jeden Morgen um 10 Uhr in der Alten Feuerwehr in Bierden, um sich mit der Schönheit und den Geheimnissen des Meeres auseinanderzusetzen.

„Am Montag haben wir uns mit den Gefahren der Ozeane beschäftigt“, berichtete Dozentin Antje Herms. So seien Piraten besonders ins Blickfeld der Kinder gerückt. Daher fertigten die neun Mädchen und vier Jungen Flaggen und Stirnbänder an. Auf den Stirnbändern waren unter anderem die Schriftzüge „Ich bin der schlimme Jim“ oder „Die blutige Betty“ zu lesen. Finn hatte sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. So malte der Siebenjährige anstelle von Buchstaben rote und schwarze Zeichen auf seine Kopfbedeckung. Die Farbe soll signalisieren, dass er nicht vor Blut zurückschreckt.

Nachdem die Requisiten fertig waren, verkleideten sich die Kinder als Piraten und Seeräuberinnen.

Doch die Kursleiterin möchte mit den Teilnehmern nicht nur malen, sondern auch mit Ton arbeiten. Aus der formbaren Masse modellieren die Schüler dann Boote, Meerjungfrauen oder Muscheln.

Die Anregungen dafür holen sich die kleinen Künstler beispielsweise aus Büchern. Inspiration gibt es aber auch durch Bilder, die Antje Herms in der Alten Feuerwehr aufgehangen hat. Während die Farben auf den angefertigten Kunstwerken und der Ton trocknen, spielen die Kinder beispielsweise mit selbst gebauten Fernrohren die gefährlichen Fahrten der Seeräuber nach.

Am Freitag feiern die Pinselpiraten ein großes Fest, zu dem auch die Eltern eingeladen sind. Der achtjährige Noah freut sich ganz besonders darauf, da seine Eltern dann einen von ihm versteckten Schatz mithilfe einer von ihm angefertigten Karte suchen müssen. „Das wird sicher sehr, sehr lustig“, sind sich alle Kinder einig.

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