US-Kultsport kommt nach Achim / Brüder haben ehemalige Tennishalle im Gewerbegebiet hergerichtet

Paintball: Der US-Kultsport kommt nach Achim

Sieht etwas martialisch aus, aber Action, Abenteuer und Spaß sind beim Paintball garantiert.

Achim - (as) · Wer hat als Kind nicht gerne Räuber und Gendarm gespielt? Die aus den USA kommende Mannschaftssportart „Paintball“ ist die moderne Version dieses Spiels. Allerdings verstecken sich hier keine Minderjährigen voreinander, sondern ausschließlich Erwachsene.

Ziel ist es, die Gegenspieler mit Hilfe von Gasdruckpatronen und Farbmunition zu markieren. Derjenige, der eine Ladung Farbe abbekommen hat, muss umgehend das Feld verlassen.

„So ein Spiel dauert in der Regel dreieinhalb Stunden und verspricht Action, Abenteuer und Spaß“, weiß Dennis Braun. Zusammen mit seinem Bruder Michael betreibt er die „Matchballz GbR“. Diese öffnet am kommenden Donnerstag erstmalig ihre Türen im Gewerbegebiet Achim-Ost II.

In einer ehemaligen Tennishalle können sich Interessierte auf einem knapp 1 800 Quadratmeter großen Paintballspielfeld richtig auslassen, ohne dass Regen und matschiger Boden ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. Schmutzig werden die Spieler nur durch die Paintballkugeln, die aus einfachen Lebensmittelfarben bestehen. „Diese lassen sich aus den Klamotten ganz gut raus waschen“, verspricht Dennis Braun.

Auf jeden Fall sollten die Sportler nicht zu dick eingepackt sein, da sie während des Spiels sicher ins Schwitzen geraten. Daher empfehlen die Profis, T-Shirts, Trainingshosen und Schuhe mit ausgeprägtem Profil zu tragen. Um das Auto nach der körperlichen Ertüchtigung nicht einzusauen, sollten Ersatzklamotten parat liegen.

Bei Paintball handelt es sich um eine Mannschaftssportart. Individualisten sind fehl am Platz. Mindestens fünf Leute sollten immer ein Team bilden. In diesem sind Handwerker, Kaufleute, Anwälte und Ärzte genauso willkommen wie Mütter oder der Opa von nebenan. „Allerdings muss das 18. Lebensjahr überschritten sein und es sollten nur diejenigen teilnehmen, die sich dazu körperlich in der Lage fühlen“, schränkt Michael Braun ein.

Paintball sei ein ziemlich ungefährlicher Sport, der in verschiedenen Varianten gespielt werden kann. Bei „Elimination“ beispielsweise wird so lange gespielt, bis der letzte aus einer Mannschaft markiert ist. Um die Flagge geht es bei „Capture on the flag“. Die Mannschaften versuchen sich die Wimpel gegenseitig streitig zu machen. Das Team, das zuerst die andere Flagge erobert hat, gewinnt.

Obwohl die Sportart mit waffenähnlichen Markierern betrieben wird, sei die Verletzungsgefahr nicht größer als bei Halma oder Sackhüpfen. Zur Sicherheit müssen aber alle Spieler eine Maske tragen und Frauen bekommen zusätzlich einen Brustpanzer. Trotz des Schutzes sind die Akteure nicht vor blauen Flecken gefeit, die nach Treffern durch die Farbkugeln eventuell hervorgerufen werden können.

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