Jetzt 89 Oytener, 40 Achimer, 27 Ottersberger Schüler / Zwei SPD-Ratsfraktionen treffen sich

Die IGS Oyten soll langsam wachsen

Zu einem Arbeitstreffen kamen Sozialdemokraten aus Oyten und Ottersberg in Otterstedt zusammen. Mit dabei war auch Landtagskandidat Jürgen Kuck (Mitte, gestreifter Pullover).
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Zu einem Arbeitstreffen kamen Sozialdemokraten aus Oyten und Ottersberg in Otterstedt zusammen. Mit dabei war auch Landtagskandidat Jürgen Kuck (Mitte, gestreifter Pullover).

Otterstedt - „Zuerst hatten wir nur den Abwasser-Zweckverband mit dem gemeinsamen Klärwerk. Dann kam die Integrierte Gesamtschule (IGS) Oyten, die wir zusammen auf die Beine gestellt haben.

Und als jüngster Spross der Kooperation folgte – gemeinsam mit der Stadt Achim – die A2O 'Anstalt öffentlichen Rechts', die auf dem Gebiet der Versorgungsinfrastruktur und Energieversorgung arbeiten wird“.

An diesen Beispielen veranschaulichte der Ottersberger SPD-Fraktionschef Stefan Bachmann die Entwicklung immer engerer Beziehungen zwischen den Gemeinden Oyten und Ottersberg. Zur gemeinsamen Sitzung trafen sich jetzt auch die SPD-Ratsfraktionen beider Kommunen im Otterstedter „Haus am See“.

Auf Einladung Bachmanns nahm SPD-Landtagskandidat Jürgen Kuck mit am Treffen teil. Sowohl Bachmann als auch Heiko Oetjen, Vorsitzender der Oytener SPD-Fraktion, bekräftigten, dass die Zusammenarbeit noch ausgeweitet werden müsse, um gestiegenen Anforderungen in nahezu allen Bereichen gerecht zu werden.

„Die Integrierte Gesamtschule Oyten ist ein Erfolgsmodell. Ich habe in über 25 Jahren Ratstätigkeit noch nie so viel positive Resonanz auf eine Sache erhalten, die wir angeschoben haben“, betonte Siegfried Ukat, der dem Oytener Schulausschuss vorsitzt. Es dürfe auch nicht vergessen werden, „dass es bei aller späteren Einstimmigkeit ein SPD-Antrag war, der zur Gründung der IGS geführt hat.“

Da Stillstand bekanntlich Rückschritt bedeutet, richtete Heiko Oetjen den Blick nach vorn: „Wir müssen nun die Weichen stellen, wie es mit der IGS weitergehen soll.

Aktuell gehen 156 Kinder in sechs Klassen auf die Schule – 89 aus Oyten, 40 aus Achim und 27 aus Ottersberg. „Ob sich Oyten noch mal eine Sechszügigkeit leisten kann, wage ich angesichts der enormen Kosten zu bezweifeln“, so Oetjen. Die Schule müsse langsam wachsen. „Zudem dürfen und werden wir dabei die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der parallel laufenden Haupt- und Realschule nicht vernachlässigen.“

Die Sozialdemokraten haben deshalb ein Treffen zwischen den Verwaltungsausschüssen aus Oyten und Ottersberg angeregt, das zeitnah nach den Halbjahreszeugnissen Anfang Februar 2013 stattfinden soll. „Dann haben wir die Trendmeldungen aus den 4. Klassen der Schulen und wissen, wohin zahlenmäßig die Reise gehen könnte“, betonte der Ottersberger Ratsherr Gerd Gollenstede.

Beide Fraktionen vereinbarten, dass man sich nun häufiger und regelmäßig treffen wolle.

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