Weseler Team gewinnt Bezirksentscheid der Jugendfeuerwehren in Oyten

112%ige mit neuem Rekord

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Feuerwehrtechnische Aufgaben lösten sich am besten im Team.

Oyten - „112% Action und Spaß!“ Unter diesem Motto stand – in Anlehnung an die Feuerwehr-Notrufnummer – am Wochenende der Bezirksentscheid im Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren. Dazu reisten 51 Gruppen mit rund 750 jungen Aktiven aus dem Bezirk Lüneburg in Oyten an – mit Luftmatratzen, Schlafsäcken, Einsatzmonturen und jeder Menge Ehrgeiz im Gepäck. Für zwei Tage verwandelten die 10- bis 18-jährigen Brandschützer die Sportanlage am Schulzentrum Pestalozzistraße in eine riesige Zeltstadt. Spaß und Action hatten alle – den größten Erfolg der siegreiche Nachwuchs aus Wesel im Kreis Harburg.

Das Großereignis richteten die Ortsfeuerwehr und die Jugendfeuerwehr Oyten mit Unterstützung der Ortsfeuerwehr Bassen, der Kreisjugendfeuerwehr und des Kreisfeuerwehrverbandes Verden aus. Das DRK Oyten sorgte fürs kulinarische Wohl. Während am Samstag noch fleißig trainiert und am Abend in der Zeltlager-Disco abgefeiert werden durfte, ging’s gestern ums Ganze – nämlich um Punkte und Zeiten bei den sportlichen und feuerwehrtechnischen Anforderungen nach den einheitlichen Richtlinien für den Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren. Der besteht aus zwei Übungen: Im A-Teil ist unter den Augen der Wertungsrichter eine möglichst fehlerfreie Brandbekämpfung zu simulieren, im B-Teil so schnell wie möglich ein Staffellauf über 400 Meter zu absolvieren. Unterwegs sind feuerwehrtechnische Sonderaufgaben bestmöglich zu lösen.

Zu den 51 Gruppen, die sich in den vergangenen Wochen in den zwölf Landkreisen der Bezirksebene Lüneburg für den Bezirksentscheid in Oyten qualifiziert hatten, gehörten aus dem Landkreis Verden die Jugendfeuerwehren Achim, Baden, Uphusen und Daverden, die am Ende die Plätze 27, 32, 36 und 41 belegten.

Bezirksjugendfeuerwehr-Wettkampf

Maß aller Dinge ist zurzeit die Jugendfeuerwehr aus Wesel, deren zwei qualifizierte Teams eine erstklassige Leistung zeigten. Wesel II gewann vor Titelverteidiger Wesel I. „1443 Punkte – das ist für den Bezirk Lüneburg eine neue Rekordmarke. Die Weseler Gruppen waren schnell und genau“, lobte Bezirksjugendfeuerwehrwart Sven Kakies. Die 15 erstplatzierten Teams qualifizierten sich gestern für den Landesentscheid am zweiten Juliwochenende in Duderstadt. Aus dem Kreis Verden ist kein Team dabei, mit der Jugendfeuerwehr Klein Lessen auf Rang 5 jedoch die beste Mannschaft aus dem Nachbarkreis Diepholz. „Die Leistungsdichte war sehr hoch. Auf den ersten zehn Plätzen entscheiden über den Sieg nur Nuancen“, so Kakies, der die Oytener als „sehr gute Gastgeber“ lobte und gestern die Siegerehrung im Beisein der stellvertretenden Landrätin Karin Labinsky-Meyer vornahm.

woe

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