Heimelige Atmosphäre am Heimathaus

Weihnachtsmarkt in Oyten: Verein mit erstem Adventswochenende zufrieden

Seit 30 Jahren Teil des Oytener Weihnachtsmarktes: Sylvia Gnutzmann präsentierte den Besuchern Putten. Diese hatte sie in ganz unterschiedlichen Größen und Formen im Gepäck.
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Seit 30 Jahren Teil des Oytener Weihnachtsmarktes: Sylvia Gnutzmann präsentierte den Besuchern Putten. Diese hatte sie in ganz unterschiedlichen Größen und Formen im Gepäck.

Oyten – Die Inzidenzwerte steigen, die Temperaturen fallen. Die Corona-Pandemie hat die Welt weiter fest im Griff. Stimmten in der Vergangenheit Weihnachtsmärkte auf das große Fest ein, weicht die Vorfreude dieses Jahr immer mehr der Sorge vor einer Ansteckung mit dem Virus. In dieser schwierigen Zeit hat sich der Heimatverein Oyten dazu entschieden, am ersten Adventswochenende einen Weihnachtsmarkt beim Heimathaus abzuhalten. Das Gelände war abgesperrt, und wer am Eingang seinen Impf- sowie den Personalausweis vorzeigte, der bekam – mit Maske – Einlass.

Eine kleine Budenstadt auf dem Vorplatz, wo Aussteller kulinarische Leckereien anboten, und das schöne Ambiente in der Scheune und im Heimathaus sorgten für eine heimelige Atmosphäre. Besonders in der Dämmerung versprühte der Weihnachtsmarkt ein ganz besonderes Flair und zog das Publikum in seinen Bann. Mitten vor dem Heimathaus stand ein großer, mit Lichterketten dekorierter Weihnachtsbaum.

Brigitte und Klaus Lechner zeigten Werner Gerken ihre Krippen.

„Wir sind zufrieden. Manche Aussteller sagten wegen der Corona-Pandemie ab“, erzählte Werner Gerken, Vorsitzender des Heimatvereins, der am Eingang unterstützt von Vereinsmitgliedern die Impfnachweise kontrollierte. „Ob wir auch wie geplant am zweiten Adventwochenende den Weihnachtsmarkt ausrichten, wird sich in den nächsten Tagen nach einem Gespräch mit dem Gesundheitsamt zeigen.“

Draußen an den Buden gab es viel Naschwerk. In der Scheune und im Heimathaus präsentierten zahlreiche Aussteller Selbstgebasteltes, darunter Margret Schulz mit ihrem Ehemann, die selbst gestrickte Socken, Schals und Mützen anbot. „Seit Jahren stehen wir auf dem Weihnachtsmarkt. Das Interesse ist gut. Kalt wird es bestimmt“, sagte sie schmunzelnd. Nebenan präsentierten Mütter vom Förderverein der Sagehorner Kindertagesstätte Öle, Gebäck, Handarbeiten und mehr. „Alles hier an unserem Stand haben Eltern und Kinder selbst gemacht. Der Erlös kommt der Kindertagesstätte zugute“, berichtete Jennifer Machalinski, die zusammen mit Merle Krieger und weiteren Eltern den Stand betreute. Nebenan fiel der Blick vieler Besucher auf kleine Pelztiere. „Aus altem Pelz bastele ich Kuscheltiere, Stulpen und Schlüsselanhänger. Vor Jahren bin ich auf die Idee gekommen. Die Nachfrage ist gut. Viele überlassen mir ihre Pelzmäntel, um daraus für Kinder Nützliches anzufertigen“, sagte Ingrid Mex. Eine Stammausstellerin ist Sylvia Gnutzmann mit ihren Putten in unterschiedlichen Größen und Formen. Fröhlich erzählte sie: „Dieses Jahr feiere ich ein kleines Jubiläum. Seit 30 Jahren bin ich nun bereits auf dem Oytener Weihnachtsmarkt.“ Zu den Engelsfiguren und den kleinen Schneekinderfiguren brachte sie auch bunt leuchtenden Drahtschmuck in Kugelform mit.

„Die Beteiligung ist gut“, freute sich der Vereinsvorsitzende Gerken am Stand von Brigitte und Klaus Lechner. „Wir bearbeiten Holz, sodass daraus eine Krippe entsteht. Die Krippenfiguren zeigen unterschiedliche Szenen. Auf dem Weihnachtsmarkt sind wir das erste Mal“, berichtete Klaus Lechner. „Ansonsten sind wir in den vergangenen Jahren immer als Besucher da gewesen“, fügte Brigitte Lechner hinzu.

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