Volksbank Oyten eG präsentiert Mitgliedern gutes Geschäftsergebnis 2014

Mutig in Betongold investiert

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Die Bankvorstände Norbert Hackmann und Jens Hauschildt (v.re.), die Aufsichtsräte Frank Wiesenmüller, Petra Tuleweit, Ralf Hegewald und Hermann Ehlers sowie Genossenschaftsverbandsdirektor Johannes Freundlieb (3.v.li.) inmitten der Mitgliederversammlung der Volksbank Oyten eG.

Oyten - „Man kennt fast jeden.“ Das klingt bei 6000 Kunden etwas vermessen, aber gefühlt ist das so bei Norbert Hackmann, Vorstandsmitglied der Volksbank Oyten eG. „Als kleine Bank sind wir nah am Kunden“, nennt Hackmann die große Stärke. Persönliche Bindungen, flexible Beratungen und kurze Entscheidungswege im Haus, das schafft Vertrauen und Wertschätzung bei der Kundschaft – und sichert der Volksbank Oyten Jahr für Jahr Steigerungsraten in der Geschäftsbilanz. „Wir sind sehr zufrieden“, bringt das zweite Vorstandsmitglied Jens Hauschildt das Geschäftsergebnis 2014 auf den Punkt.

Die Jahresbilanz 2014 stellten Vorstand und Aufsichtsrat am Donnerstagabend in der Generalversammlung vor. Mehr als 250 der 1874 Mitglieder der Genossenschaftsbank waren der Einladung gefolgt. Dazu geladene Gäste und die 27 Beschäftigten der Volksbank Oyten inklusive vier Azubis – insgesamt 300 erwartungsfrohe Besucher füllten die Schützenhalle. Erstmals als Gast in Oyten dabei: Johannes Freundlieb, Direktor des Genossenschaftsverbandes Weser-Ems. Bevor die Gesellschaft zu Speis, Trank und Klönschnack überging, genehmigten die Bankmitglieder den Jahresabschluss 2014 einstimmig, freuten sich über eine Dividende von 6% auf ihre Geschäftsanteile und wählten die turnusmäßig zur Wahl anstehenden langjährigen Aufsichtsratsmitglieder Hermann Ehlers (Vorsitz) und Frank Wiesenmüller erneut in das Kontrollgremium.

Die gute Entwicklung ihres Unternehmens hatten die Bankvorstände im Vorfeld der Generalversammlung schon in einem Pressegespräch dargestellt. „2014 war ein gutes Jahr. Unsere Mitglieder und Kunden haben angesichts des niedrigen Zinsniveaus mutig in die eigene Firma oder die eigenen vier Wände investiert“, sagte Hackmann. Das positive Konsumklima habe zu einem Anstieg der Kredite um 11,3% auf 94 Mio. Euro geführt. Als Alternative zur wenig rentierlichen klassischen Geldanlage hätten sich viele Kunden für das sogenannte „Betongold“ entschieden und in Häuser und Grundstücke investiert.

Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 1,1% auf 81 Mio. Euro. Angesichts von Niedrigzinsphase und Sparer verunsichernder Eurostaatenschuldenkrise waren laut Hackmann vor allem sichere und schnell verfügbare Anlageformen gefragt.

Die Bilanz als Spiegelbild „insgesamt guter wirtschaftlicher Aktivitäten“ wuchs um 5,1% auf 139 Mio. Euro. Die stärkste Ertragssäule der Bank sei das zinsabhängige Geschäft, betonte Hauschildt. Durch das extrem niedrige Zinsniveau sei jedoch die Spanne zwischen Guthaben- und Kreditzins immer enger geworden. Dennoch seien die Entwicklung sowie auch der Jahresüberschuss von 461000 Euro zufriedenstellend.

Ihre Verbundenheit mit Oyten und den Oytenern demonstriert die Volksbank in Kürze übrigens auch auf vier Rädern: als Hauptsponsor des Bürgerbusses.

pee

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