US-Car-Treffen in Oyten / Pontiac Chieftain mit rosa Dach ein Hingucker

American Dream in Chrom

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Peter und Manuela Stern (li.) sowie Stefan Groth mit Freundin Anja beim US-Car-Treffen am vielbestaunten Pontiac.

Oyten - Der chromblitzende amerikanische Traum auf vier Rädern rollte am Sonntag auf den Autohof und den Parkplatz von Daisy’s Diner an der Autobahn in Oyten. Stefan Groth aus Jork hatte via Facebook ein US-Car-Treffen anberaumt – und der Aufruf im Internet lockte die Besitzer von rund 100 amerikanischen Automodellen nach Oyten.

Stefan Groth strahlte zufrieden. Allerdings: „Durch das Regenwetter ist die Resonanz eher geringer ausgefallen als erwartet.“ Die stolzen Besitzer der US-Cars reisten aus Bremen, Oldenburg, Hamburg, Stade, Soltau und dem Verdener Bereich an. Und was dann am Sonntag auf dem Parkplatz an der A1 zu bestaunen war, war ein Schaulaufen der US-Automarken von alt bis neu. Da stand Chevrolet neben Dodge, Ford neben Chrysler oder Pontiac.

„Bei unserem Treffen sind fast alle US-Automarken von den dreißiger Jahren bis heute vertreten“, schwärmte Stefan Groth und schaute begeistert auf die vielen Autos vor ihm, die in Reihen dicht an dicht parkten. „Dass meine Facebook-Gruppe, die ich im Dezember des vergangenen Jahres gegründet habe, so schnell wächst, hat mich selbst überrascht. Viele, die hier sind, kennen sich nur über das Internet und zeigen ihre Modelle erstmalig“, schilderte Groth, der selbst einen Chevy Caprice aus dem Jahr 1989 fährt.

„Wie die Leute hier auf dem Platz mag ich US-Modelle, weil das den amerikanischen Traum symbolisiert und weil ich den Klang eines V8-Motors mag. Der erzeugt eine Gänsehaut“, meinte Groth.

Zwei Hot-Rod-Modelle aus den 30er Jahren galten als die ältesten beim Treff. Der Hot Rod wurde bis in die 40er Jahre gebaut. Ihm haftete ein Rebellen-Image an, weil ihn kurz nach dem Zweiten Weltkrieg viele Jugendliche aus wohlhabenden US-Familien fuhren und sich damit Beschleunigungsrennen lieferten.

Eines der schönsten Modelle präsentierte Manuela Stern. Die Frau aus Stade steuerte einen Traum in Chrom auf den Parkplatz und rollte mit ihrem Pontiac Chieftain two doors aus dem Jahr 1958 genau vor das US-Schnellrestaurant. Mit einem großen Lächeln stieg sie aus und strahlte mit dem glitzernden Chrom ihres alten Schätzchens um die Wette. „Dieser Pontiac Chieftain two doors von 1958 ist der einzige Pontiac in ganz Deutschland. Es gibt keinen anderen“, versicherte Manuela Stern. Und: „Mein Pontiac ist ein Frauenauto – wegen des rosa Daches“, lächelte sie und betonte, es sei immer schon ihr Traum gewesen, so ein Auto zu fahren. Damit falle sie aber auch bei jedem Treffen auf, räumte sie ein und erzählte, erst jüngst bei einem Treffen habe sie viele Pokale erhalten.

woe

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