VdS Oyten zeichnet Axel Diekmann aus

Unternehmer ziehen Hut vor Ideengeber und Motor

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Axel Diekmann wurde vom VdS-Vorsitzenden Hans-Joachim Blohme mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet (v.l.).

Oyten - Seit 1981 Mitglied, davon zehn Jahre zweiter Vorsitzender, Ideengeber und Motor des Vereins, Erfinder, quasi Vater von Oytinchen, dem schwarzbunten Maskottchen der Gemeinde, der gute Geist der Oytener Straßenfeste – die Liste dessen, womit Axel Diekmann sich um die Vereinigung der Selbständigen verdient gemacht hat, ließe sich endlos fortsetzen.

Nachdem der umtriebige Optikermeister sich nun aus dem aktiven Geschäftsleben zurückgezogen hat und damit aus dem Vorstand des VdS ausgeschieden ist, nahm Hans-Joachim Blohme die Mitgliederversammlung zum Anlass, Diekmann zum Ehrenmitglied zu ernennen. Der amtierende Vorsitzende würdigte mit Worten des Dankes und einer Urkunde die Arbeit, die Axel Diekmann in den Verein gesteckt hat. Dessen Zusage, sich weiterhin um die Vermarktung von Oytinchen-Fanprodukten zu kümmern, stieß auf wohlwollendes Interesse.

Nach den üblichen Regularien und der Darlegung eines ausgeglichenen Haushaltes, der sogar Rücklagen beinhaltet, warf Hans-Joachim Blohme einen Blick auf die Mitgliederentwicklung der VdS, die durch den üblichen Schwund und Neueintritte konstant geblieben ist. Spannend sei auch die Entwicklung des Ortes, wobei die Feste, die vom Verein ausgerichtet werden, einen sehr beliebten Anteil hätten. Die Neugestaltung von Oyten, die noch nicht abgeschlossen ist, würde die VdS direkt mit einbinden. Hans-Joachim Blohme machte deutlich, dass die VdS sich aktiv als Stimme der Selbstständigen in alle Belange der Infrastruktur einbringen würde, um einen wichtigen Teil zur Attraktivität des Ortes beizutragen.

Die kollegiale Schulleitung der IGS Oyten, vertreten durch Maria Schmidt und Joachim Schmidt, bereicherte die Mitgliederversammlung mit einem Vortrag, der den Titel „Chancen und Perspektiven“ trug. Ausführlich sprach Maria Schmidt über Unterrichtskonzepte, stellte die verschiedensten Formen von Sachfächern und themenorientiertem Unterricht vor und zeigte die Zielsetzung der Vernetzung von Schule, VdS und Betrieben auf.

Die Lehrerausstattung sei in Oyten im Vergleich mit anderen Kommunen im Speckgürtel Bremens noch durchaus komfortabel. Maria Schmidt nannte die Mittagsverpflegung mit Blick auf die Ausrichtung des Lehrplans gelungen. Darüber hinaus stellte sie die Lerninhalte der einzelnen Jahrgänge vor.

Die Schülerfirma sei als Start-up-Unternehmen jetzt auch eine anerkannte Genossenschaft, so Schmidt. Um den Ernstfall Berufsleben zu proben, erstellen die Schüler Businesspläne, die, den Eltern vorgestellt, immer wieder Anerkennung hervorriefen. Diese und weitere zukunftsorientierte Projekte der IGS, die sich auf die Berufsfindung konzentrieren, nahm auch die VdS interessiert zur Kenntnis. 

kr

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