Fahrer wenden auf Autobahn

Nach tödlichem Lkw-Unfall auf A1: Hansalinie wieder freigegeben

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Der Lastwagenfahrer fuhr nahezu ungebremst auf einen anderen Lkw auf.

Ein Lkw-Fahrer ist bei einem Unfall am Dienstag auf der Autobahn 1 gestorben. Die Strecke musste zwischen Posthausen und Oyten halbseitig gesperrt werden, ist nun aber wieder freigegeben. 

Update, 17 Uhr:  Die A1 ist wieder freigegeben. Spezialfirmen haben die schwer ineinander verkeilten Lkw getrennt und die Trümmer von der Richtungsfahrbahn Hamburg-Bremen geräumt. Der Verkehr läuft wieder reibungslos, berichtet die Polizei. 

Zwei Busfahrern und einem Lkw-Fahrer drohen Bußgelder, weil sie entgegen der Weisung von Polizisten auf der Fahrbahn gewendet haben und zu Anschlussstelle Posthausen zurückgefahren waren. Sie erwarten Strafzahlungen von bis zu 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einem Monat Fahrverbot.

Update, 8.45 Uhr: Im Verlauf des Vormittages soll der mit 40 Tonnen Getreide beladene mittlere Lkw geborgen werden. Dazu bleibt der rechte Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr in Richtung Süden wird halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Mit Behinderungen ist zu rechnen. Nach Einschätzung der Autobahnpolizei dürften sich die Bergungsarbeiten voraussichtlich noch bis zum Mittag hinziehen.

Update, 18. September: Nach dem schweren Lkw-Unfall auf der A 1 zwischen Posthausen und Oyten ist die Hansalinie zwischen Hamburg und Bremen ab sofort wieder freigegeben. Lediglich der rechte Fahrstreifen bleibt noch bis auf Weiteres gesperrt.

Originalmeldung: Oyten - Ein tödlicher Unfall mit drei beteiligten Lastwagen hat sich am Dienstag gegen 17 Uhr auf der Autobahn 1 zwischen Posthausen und Oyten ereignet. Dabei wurde der Unfallverursacher, ein 49 Jahre alter Lkw-Fahrer, getötet. Laut Angaben der Polizei war er mit seinem Fahrzeug nahezu ungebremst auf ein Stauende aufgefahren.

Der 60 Jahre alte Fahrer des mittleren Lastwagens erlitt einen Schock, der dritte Fahrer blieb bei dem Aufprall unverletzt. Unter anderem war ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle auf der Autobahn 1 im Einsatz.

Sperrung der A1 bis in den frühen Morgen

Die A1 in Richtung Bremen wurde voll gesperrt und soll nach Einschätzung der Polizeibeamten vor Ort auch erst am Mittwoch in den frühen Morgenstunden wieder freigegeben werden. Die Bergung werde viele Stunden in Anspruch nehmen, hieß es weiter.

Der tödlich verunglückte Fahrer des Tiefkühl-Lkw musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geborgen werden. Der entstandene Schaden beläuft sich Schätzungen der Polizei zufolge auf rund 150.000 Euro.

Neben Polizei und Rettungsdienst beteiligten sich laut Polizeisprecher Jürgen Menzel rund 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Oyten, Bassen, Posthausen, Ottersberg, Verden und Kirchlinteln an den Rettungs- und Bergungsarbeiten.

Stau und Umleitung nach Unfall auf A1

Die Polizei rät allen Verkehrsteilnehmern, die Unfallstelle von Norden kommend weiträumig zu umfahren. Alternativ ist ab Posthausen die U26B ausgeschildert. Kurz nach dem Unfall hatte sich bereits ein Stau von gut zwölf Kilometern Länge gebildet.

Weitere Nachrichten aus Niedersachsen und Bremen:

Am Silbersee bei Hannover hat ein Mädchen Phosphor gefunden und sich dabei verbrannt, nachdem es sich die Klumpen in die Hosentasche gesteckt hatte. In Bremen soll derweil die auf Grund gelaufene „Seute Deern“ am Donnerstag geborgen werden. Ob der Segler erhalten werden kann, ist weiterhin offen.

kom

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