72 Stunden Zeit

Landjugend renoviert im Schützenhaus und gestaltet Sitzecke an Straße

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Anpfiff zur 72-Stunden-Aktion: „Agentin“ Beate Böse (re.) überbrachte der Landjugend Wümme/Weser um ihren Vorstand (v.li.) Timo Wallat, Fiona Böse, Selina Höhne, Dennis Johannesmann und Jonas Jentsch die Aufgaben.

Sagehorn – Als sechs Uhr am Abend durch war, wurde Selina Höhne vom Vorstand der Landjugend Wümme/Weser leicht nervös: „Unser Agent ist noch nicht da...“ Gespannt warteten im Sagehorner Schützenhaus rund 60 Landjugendliche und einige Gäste auf den unbekannten Aufgaben-Überbringer für die 72-Stunden-Aktion.

Mit einem gewaltigen Tröten aus einer roten Tute lüftete Beate Böse das Geheimnis: „Ich bin euer Agent“, outete sich die Vorsitzende des Schützenvereins Sagehorn und präsentierte der Landjugend ihre Aufgaben, die in 72 Stunden bis Sonntag 18 Uhr zu erledigen sind: Im Schützenheim, das der Verein auch der Landjugend als Domizil zur Verfügung gestellt hat, eine Wand streichen und neuen Vinyl-Fußboden verlegen, an der Straße ein Hinweisschild mit Dach aufstellen sowie an der Sagehorner Dorfstraße vis à vis vom Kindergarten eine öffentliche Sitzecke neu und attraktiv gestalten.

Material, versierte handwerkliche Unterstützer und hilfreiche Telefonnummern hatte Beate Böse für die Landjugend schon reichlich besorgt, außerdem namens der Schützen bereits Getränke und Salate organisiert. „Und nun macht mal...“, sagte sie.

Bis Sonntagabend sind jetzt Kreativität, handwerkliches Geschick und viele helfende Hände gefragt. „Unerwartet“, so kommentierte Dennis Johannesmann die Aufgabenstellung. Als Einsatzort habe die Landjugend eher mit Kindergarten oder Spielplatz gerechnet. Auch seine Vorstandskollegin Fiona Böse, Tochter von „Agentin“ Beate Böse, war sichtlich überrascht: Sie habe von der Aufgabe nichts geahnt, sagte sie.

Die Landjugend Wümme/Weser hat sich erst im Januar gegründet und nimmt also erstmals an der 72-Stunden-Aktion teil. Die knapp 100 Mitglieder kommen aus mehreren Gemeinden – und sind bis Sonntag in Sagehorn bei der Arbeit anzutreffen. 

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