Sommerfest in Oyten: Viele Besucher kommen erst am Nachittag

Strich durch die Rechnung

Ernst Michel bot diverse Honigsorten an.

Oyten - Von Tobias Woelki. Wolken, nichts als Regenwolken. Und für ein Sommerfest lugte die Sonne nun entschieden zu selten und zu spät durch die Wolken hindurch. Der Regen am gestrigen Sonntag änderte den Ablauf des Sommerfestes erheblich, zu dem der Verein der Selbstständigen (VdS) Oyten in die Ortsmitte eingeladen hatte.

„Das Wetter hat uns ein Strich durch die Rechnung gemacht. Am Sonntagmorgen haben viele Flohmarkt- und Standbetreiber abgesagt wegen des Regens“, berichtete Hans-Joachim Blohme, Vorsitzender des VdS Oyten. „Bereits am Samstagabend zum Konzert der Mushroams zwischen Heimathaus und Rathaus hatte es geregnet. Viele Gäste kamen mit Regenschirmen und erlebten ein schönes Konzert“, so Blohme weiter.

Der DRK Ortsverein Oyten war mit seinen Mannschaftszelten und Mitgliedern präsent, wie regelmäßig in den vergangenen Jahren, auch der Bürgerbusverein Oyten mit seinen 96 Mitgliedern zeigte wieder Flagge.

Hans-Hugo Bremkamp erklärte: „Der Bürgerbus wird sehr gut angenommen. Wir fahren im Mittel je Monat 1 200 Fahrgäste. Wir suchen immer wieder Fahrerinnen und Fahrer. Momentan sind wir 29 ehrenamtliche Fahrer.“

Vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Verden-Osterholz informierten die beiden Polizeibeamtinnen Katja Brammer und Anika Wrede die Öffentlichkeit über die Handynutzung während der Fahrt. „Wer während der Fahrt sich mit seinem Handy beschäftigt, kann sich nicht auf den Straßenverkehr konzentriert. Das Handy lenkt ab. Innerhalb einer Sekunde fährt man mit dem Auto 30 Meter weiter, schaut man nur mal eben aufs Handy. Das sind 30 Meter im Blindflug“, betonte Anika Wrede. „Wir möchten die Öffentlichkeit für die Gefahren der Handynutzung sensibilisieren“, erklärte Anika Wrede.

Die Sängerinnen des Chores EverySing des Liederkranzes Oyten, übrigens eine recht lustige Truppe, warben mit Süßem um Nachwuchs für ihren Chor. „Wir freuen uns immer gerne über weitere Sängerinnen jeden Alters“, schmunzelte Sonja Rebentisch.

Imker Ernst Michel bot mehr als 35 verschiedene Honigsorten an. „Ich habe in meinem Programm Sanddornhonig, Dattelhonig, Manukahonig oder Thymianhonig“, listete der Imker auf.

Während zur Mittagzeit das Fest dürftig besucht war, erschienen zur besten Kaffeezeit dann doch noch viele Besucher und bevölkerten die Marktmeile.

Fotos auf

www.kreiszeitung.de

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