St.-Petri-Förderer finanzieren Gros der Diakonenstelle / Werben um neue Spender

Hoffnungsträger willkommen

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„Die Hoffnung trägt“: 28000 Euro überweist der Förderverein der ev.-luth. St.-Petri-Kirchengemeinde für 2015 an die Kirchenkasse zur anteiligen Finanzierung der Oytener Diakonenstelle, die seit Jahren Melanie Tomforde (2.v.re.) ausfüllt. Das Engagement des kirchlichen Fördervereins, der auf Beiträge und Spenden angewiesen ist, stellten gestern (v.li.) Bernhard Scheffer, Rolf Anselm, Christiane Michaels und Ulrich Steimel vor.

Oyten - Mit Hingabe probt zurzeit der Weihnachtskinderchor für den Heiligabendgottesdienst in St. Petri. Den Ton gibt Melanie Tomforde an, und mit 30 Kindern rannte ihr der mitsingwillige Nachwuchs die sprichwörtliche Bude ein. Ohne die Diakonin gäbe es dieses Kinderchorprojekt ebenso wenig wie die Kinderbibelwochen, die Kakaokids, die Übernachtungsaktionen... und was sonst noch alles Kinder in die Kirche lockt und viel Leben in selbige bringt. Die Kinder- und Jugenddiakonin wiederum gäbe es nicht ohne den Förderverein „Kirche mitten im Ort“.

Der nämlich finanziert seit Jahren zwei Drittel der Diakonenstelle aus seinen Mitgliedsbeiträgen, Aktionserlösen und eingeworbenen Spendengeldern. 28000 Euro überweist der Förderverein der ev.-luth. St.-Petri-Kirchengemeinde Oyten jetzt für 2015 an die Kirchenkasse zur anteiligen Finanzierung der Diakonin. Nächstes Jahr werden dafür 29000 Euro benötigt – und das Werben um weitere Förderer läuft unermüdlich.

Gerade zum Jahresende wollen viele Menschen und Firmen mit einer Spende noch etwas Gutes tun, und da bietet sich der Förderverein „Kirche mitten im Ort“ offensiv an: „Bei uns bleibt das Geld zu hundert Prozent in der Gemeinde und kommt den Menschen hier im Ort zu Gute“, unterstreicht der Vorstand. Was der Verein alles bewegt, damit vor allem die Kinder- und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde weiter gedeiht, berichten die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Ulrich Steimel und Dr. Rolf Anselm zusammen mit Schatzmeister Dr. Bernhard Scheffer und Dr. Christiane Michaels. Sie ist engagiert in der Aktion „Die Hoffnung trägt“, die 2009 ins Leben gerufen wurde. Damals wurde die Oytener Diakonenstelle aus dem landeskirchlich finanzierten Stellenplan des Kirchenkreises Verden gestrichen und das Prinzip der Regionaldiakone eingeführt. Die Oytener aber wollten ihre eigene intensive Kinder- und Jugendarbeit erhalten, um dem Nachwuchs weiter die Möglichkeit zu geben, Glauben und Kirche für sich zu entdecken, sich in der Gemeinde angesprochen und wohl zu fühlen, sich auszuprobieren und zu engagieren. Eine Investition in die Zukunft von Kirche, für die die St.-Petri-Gemeinde in die eigene Tasche zu greifen bereit war. Denn eines war klar: Was Diakonin Melanie Tomforde an Kinder- und Jugendarbeit leistet, wäre den Pastoren niemals nebenbei möglich.

Seitdem finanziert die Gemeinde selbst ein Drittel der Diakonenstelle und die Aktion „Die Hoffnung trägt“ unter dem Dach des gemeinnützigen Fördervereins zwei Drittel. Stolze 125000 Euro brachten die Aktiven seit 2009 für die anteilige Finanzierung der Diakonin auf. Das Geld stammt aus Beiträgen der Fördervereinsmitglieder, deren Zahl von bisher 30 noch ausbaufähig ist, aus Erlösen, die die Initiative bei eigenen Aktivitäten wie dem Kekse-Verkauf beim Bassener Weihnachtsmarkt oder mit dem Café am Bibelgarten erwirtschaftet, sowie aus Kollekten und Spenden von Gemeindemitgliedern anlässlich von runden Geburtstagen, Hochzeiten, Taufen, Konfirmationen und Beerdigungen. Neben der Kinder- und Jugendarbeit unterstützt der Förderverein „Kirche mitten im Ort“ auch den Seniorenbesuchsdienst, Kirchenmusikprojekte und ganz aktuell die Flüchtlingshilfe in der Gemeinde mit Zuschüssen.

Um diese vielfältigen Aufgaben auch in Zukunft leisten zu können, hoffen die Aktiven auf weitere Förderer und Unterstützer – sei es als Mitglied oder als Spender. Für nähere Auskünfte stehen Rolf Anselm (Tel. 04207-4776), Ulrich Steimel (Tel. 04207-3622), Bernhard Scheffer (Tel. 04207-1576) und Christiane Michaels (Tel. 04207-1667) gerne zur Verfügung.

pee

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