Sicher zur Schule – Licht an: Projekt der Oelkers GmbH ausgezeichnet

Gegen gefährliche Begegnungen der dunklen Art

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Roller und Verkehrserziehungsmaterialien überreichten Anna-Lena Jentsch (re.) und Stefan Mindermann von der Oelkers Elektrotechnik GmbH gestern an die Grundschule Bassen, vertreten durch Fachlehrerin Angela Daroszewski (2.v.re.), und an die Rektorin der Grundschule Oyten, Elke Pawellek.

Oyten - Schulkinder auf unbeleuchteten Fahrrädern, die in der dunklen Jahreszeit erst im allerletzten Moment im Scheinwerferlicht motorisierter Fahrzeuge sichtbar werden, leben gefährlich und sorgen bei Autofahrern für Schrecksekunden.

Diese allmorgendlichen Begegnungen der dunklen Art und die wachsende Angst vor Unfällen veranlassten Geschäftsführer Ralf Köster und die Mitarbeiter der Oelkers Elektrotechnik GmbH in Oyten vor rund zehn Jahren, das Projekt „Sicher zur Schule – Licht an!“ zu initiieren. Im vergangenen Herbst wurde das Projekt im bundesweiten Wettbewerb „Unterwegs – aber sicher!“ mit Platz 2 ausgezeichnet – gestern reichte das Unternehmen Oelkers das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro weiter zugunsten der Verkehrserziehung von Kindern.

Je ein Drittel des Preisgeldes spendete Oelkers an die Grundschule Oyten, die Grundschule Bassen und den Förderverein des Kindergartens Sagehorn. Investiert wurde das Geld in insgesamt sieben Tretroller sowie Schutzhelme, Verkehrszeichenständer und weitere Materialien zur spielerischen Verkehrserziehung in Schule und Kita. Damit knüpft die Spende nahtlos an das ausgezeichnete Projekt an. Im Rahmen der Initiative „Sicher zur Schule – Licht an!“ kontrollieren Mitarbeiter der Firma Oelkers in enger Kooperation mit dem Schulzentrum und der Polizei Oyten jedes Jahr im Herbst die Räder der Schüler auf ihre Verkehrstüchtigkeit. Wer beim Ankommen morgens einen Mängelzettel erhält, kann ihn am selben Vormittag im Werkraum gegen eine kostenlose Reparatur seines Drahtesels einlösen. Dabei reparieren Azubis von Oelkers nicht nur defekte Beleuchtungen und Bremsen, sondern beziehen die Schüler auch in die Arbeiten mit ein und sensibilisieren sie für die Gefahr, die kaputte Lichter und Bremsen für den Radler darstellen.

Das Oytener Projekt eroberte 2015 im Bundeswettbewerb „Unterwegs – aber sicher!“, mit dem der Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) gute Ideen für betriebliche Verkehrssicherheit und wirksamen Unfallschutz auszeichnen, den 2. Platz – belohnt mit 2000 Euro.

pee

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